Pressemitteilung | Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)
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vfa präsentiert Innovationsbilanz: Pipeline mitten auf dem Glockengießerwall

(Berlin) - Eine 9 Meter lange, 3 Meter hohe und 3 Meter breite Pipeline steht seit heute mitten auf dem Glockengießerwall in Hamburg. Aufgestellt haben sie die forschenden Pharma-Unternehmen, um auf ihre Innovationsbilanz hinzuweisen. Das Objekt des vfa steht symbolisch für die Bedeutung der Pharmaforschung in Deutschland. In der Pipeline werden Forschungserfolge anschaulich und spielerisch vermittelt. An insgesamt neun Infotainment-Terminals können Besucher unter anderem einen Tumor oder eine Grippepandemie bekämpfen, einen individuellen Gesundheitscheck machen oder ihrer eigenen Zukunft dank einer Alterungssimulation ins Auge blicken.

"Gerade im Gesundheitsbereich brauchen wir Forschung und Innovation", so die Hamburger Gesundheitsstaatsrätin Dr.
Angelika Kempfert anlässlich der Eröffnung. "Viele Krankheiten, wie z.B. AIDS oder Rheuma, die vor Jahren noch kaum zu behandeln waren, sind heute in ihrem Verlauf zu verlangsamen oder ihre Folgen zu lindern. Durch die Forschung und daraus resultierende neue Arzneien ist es gelungen, schwer kranken Patientinnen und Patienten neue Hoffnung zu geben."

Susan E. Knoll, Geschäftsführerin Kommunikation des vfa, fügt hinzu: "Die forschenden Pharma-Unternehmen investieren Rekordsummen in Forschung und Entwicklung! 2008 haben wir unser Engagement erneut ausgebaut. Die F&E-Aufwendungen stiegen um fast 7 Prozent Prozent auf 4,84 Milliarden Euro, das sind über 13 Millionen Euro pro Tag für die Arzneimittelforschung in Deutschland. Und was noch wichtiger ist: wir sind der Innovationsmotor in der Medizin, der bei Krankheiten wie Krebs neue Hoffnung bietet. Forschende Pharma-Unternehmen arbeiten an 442 neuen Arzneimitteltherapien, die bis 2013 zugelassen werden könnten. Dafür entwickeln sie neue Medikamente und erschließen neue Anwendungsgebiete für die vorhandenen.
Mehr als 130 Krankheiten sollen so besser behandelbar werden. Vor allem Krebspatienten werden profitieren, denn fast ein Drittel aller neuen Behandlungen werden für sie entwickelt. Darauf sind wir stolz und das wollen wir den Menschen mit unserer Pipeline in Hamburg zeigen!"

Kostenlose Pressefotos und eine ausgewählte Animation
(Osteoporose) aus dem Inneren der Pipeline unter:

http://www.vfa.de/pk20090716

Die "Pipeline der Gesundheit" ist bis zum 28. Juli täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenlos.
Die Pipeline verabschiedet sich am 28. Juli 2009 aus Hamburg. Als nächste Stationen steht Köln auf dem Programm.
Weitere Stationen der Tour sind in Planung. In Berlin haben rund 16.000 Menschen die "Pipeline der Gesundheit" besucht.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) Dr. Rolf Hömke, Pressereferent, Medizin und Wissenschaft Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin Telefon: (030) 206040, Telefax: (030) 20604222

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