vfa zur Grippe-Pandemie: Impfstoffe gegen die Schweinegrippe
(Berlin) - "Forschende Pharma-Unternehmen entwickeln Impfstoffe gegen die Schweinegrippe. Damit wollen sie die WHO im Kampf gegen die Pandemie unterstützen und der Bevölkerung bald Schutz vor Ansteckung bieten." Das berichtete Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa, dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen, heute (12. Juni 2009) in Berlin.
Bei den Projekten der Hersteller Novartis Behring, GlaxoSmithKline und Sanofi Pasteur kommen modernste Technologien zur Impfstoffentwicklung und -produktion zum Einsatz. Dadurch lassen sich die für große Impfaktionen nötigen Mengen an Impfstoff schneller verfügbar machen als noch vor wenigen Jahren.
Dennoch sind auch unter idealen Bedingungen noch mehrere Monate erforderlich, bis Impfstoffe gegen den neuen Grippeerreger entwickelt, zugelassen und in ausreichenden Mengen produziert sind. Bis dahin muss ein Schutz vor Ansteckung vor allen Dingen über Hygienemaßnahmen erreicht werden. Bei Infizierten kann versucht werden, den Verlauf der Erkrankung durch die vorhandenen Grippemedikamente zu mildern, die in Deutschland und vielen anderen Ländern für den Fall einer Epidemie umfassend bevorratet wurden.
Deutschland zählt zu den wichtigsten Standorten für die Herstellung von Grippeimpfstoffen weltweit mit Produktionseinrichtungen in Dresden und Marburg.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)
Dr. Rolf Hömke, Pressereferent, Medizin und Wissenschaft
Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin
Telefon: (030) 206040, Telefax: (030) 20604222
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