VhU kritisiert Vorgehen des Landeselternbeirats
(Frankfurt am Main) - Der heutige (4. Dezember 2007) offene Brief des hessischen Landeselternbeirats an Kultusministerin Karin Wolff ist bei der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) auf Unverständnis gestoßen. "Die Erwartungen des Elternbeirats an der Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium bei der Gestaltung der verkürzten Schulzeit bis zum Abitur (G8) müssen offen und konstruktiv miteinander besprochen werden. Keinesfalls kann es angehen, dass der Beirat in seiner nach dem Schulgesetz beratenden Funktion die `schriftliche Zusicherung von Bedingungen´ seitens der Ministerin verlangt", kritisierte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der VhU, das Vorgehen. Andernfalls ersetze der Landeselternbeirat gesetzeswidrig die Kontrollfunktion des Parlaments gegenüber der Kultusverwaltung. Fasbender erinnerte die Vertretung der Elternschaft daran, dass diese nicht nur fordern dürfe, sondern auch eine Mitwirkungspflicht habe. Das aber schließe die Bewertung der eigenen weiteren Mitarbeit des Beirats "als sinnlos", so der offene Brief, kategorisch aus.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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