Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle
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VhU-Präsident fordert Ende der GEW-Blockade bei Unterrichtsvertretung / Weidemann: „Wenn möglich Fachunterricht, sonst externe Vertretung!“

(Frankfurt am Main) - Der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Prof. Dieter Weidemann, hat die Gewerkschaft Bildung und Erziehung (GEW) aufgefordert, ihre Blockadehaltung gegen das neue Vertretungskonzept der Landesregierung bei Ausfall von Schulunterricht aufzugeben. "Vertretung ist und bleibt Vertretung. Das Schulsystem ständig mit Maximalforderungen zu überziehen, wie die GEW es tut, und bei Nichterfüllung den Popanz des sozialen Kahlschlags an die Wand zu malen, ist billig und führt zu nichts. Wir verlangen von einer Gewerkschaft konstruktive und realisierbare Lösungsansätze." Wer mehr als 4.000 feste Lehrerstellen über Bedarf der Unterrichtstafel wolle, wie die GEW, sei in Bezug auf das gesamte Arbeitsleben in Wirtschaft und Verwaltung völlig weltfremd und fordere mit Blick auf die knappen öffentlichen Haushalte sogar ein illusionäres Schlaraffenland, stellte Weidemann heute anlässlich der Protestkundgebung der GEW in Wiesbaden fest.

Unterrichtsvertretung bedeutet nach Auffassung des VhU-Präsidenten nicht in jedem Fall die Gewährleistung eines "qualifizierten Fachunterrichts durch Lehrer". Vertretung müsse im Minimum nur Verlässlichkeit der Beschulung sicherstellen. Schließlich wolle niemand, dass Kinder vor verschlossenen Türen stünden, wenn sie unerwartet wegen Unterrichtsausfalls nach Hause geschickt würden. "Die Regel muss heißen: Wenn möglich Fachunterricht, sonst externe Vertretung", begründete Weidemann die Unterstützung der VhU für das Vertretungskonzept "Unterrichtsgarantie plus" der Landesregierung. So könnten z. B. Eltern und Studenten, je nach den konkreten Umständen vor Ort, sehr wohl und sehr gut aushelfen.

Der Präsident der VhU sieht Maßnahmen zur Optimierung des Vertretungsunterrichts nicht nur als ein "Muss" für die Bildungspolitik, sondern auch für die Familienpolitik. "Wir brauchen die verlässliche Schule, damit Eltern Berufstätigkeit und Kinderbetreuung in Einklang bringen können. Schulen brauchen daher höchstmögliche organisatorische und finanzielle Flexibilität, um Verlässlichkeit beim Auffangen von Unterrichtsausfall kurzfristig zu gewährleisten", sagte Weidemann. Auch hier gelte die Lebensweisheit: Besser einen Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Heike Krasemann, Referentin, Pressestelle Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126

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