Pressemitteilung | VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle
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VhU sieht Weichen für Grundschulreform in Hessen gut gestellt / IGLU-Schulvergleichstudie 2006 bestätigt richtigen Weg / Feuchthofen: "Nur wer heute "Einsteinchen" entdeckt und fördert, kann morgen "Einsteine" im Beruf hervorbringen."

(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) begrüßt das sehr gute Abschneiden deutscher Grundschüler bei der am 28. November 2007 in Berlin vorgestellten IGLU-Studie. "Das zu 2001 nochmals verbesserte Grundschulergebnis stimmt die hessische Wirtschaft zuversichtlich, auch im Hinblick auf die für den 4. Dezember angekündigten PISA-Leistungsergebnisse im weiterführenden Schulsystem", sagte Jörg E. Feuchthofen, VhU-Geschäftsführer für Bildungspolitik.

Die hessische Landesregierung habe seit IGLU 2001 aus Sicht der Wirtschaft die Weichen richtig gestellt. "Dazu gehört für uns vor allem die Verzahnung von Kindergarten und Grundschulen (Bildungs- und Erziehungsplan 0-10), die Vorlaufkurse in Deutsch (9 Monate vor Schulbeginn), die verbindlichen Orientierungsarbeiten für alle Drittklässler sowie die Stärkung des naturwissenschaftlichen Unterrichts über das bundesweite SINUS-Projekt", bewertete Feuchthofen das mehrjährige Reformpaket in Hessen. Besonders wichtig sei der Wirtschaft die Förderung der Lesekompetenz. "Wer in der Grundschule nicht lesen lernt, holt das im weiterführenden Schulwesen kaum mehr auf und hat dann im Beruf kaum eine Chance", sagte der VhU-Geschäftsführer. Die strategische Zielsetzung der Landesregierung, dass alle Kinder "am Ende des zweiten Schuljahres Texte sinnerfassend lesen können", sei absolut richtig. Vor allem die "Investition" in die Förderung der Lese- und Sprachkompetenz von Migrantenkindern werde sich langfristig "auszahlen".

Die VhU konzentriere sich vor allem auf begleitende Angebote für Grundschüler im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Dazu gehörten Projekte wie "Einsteinchen experimentiert", bei dem Gymnasiasten Grundschüler unterrichteten. Oder das Angebot von "Science Camps" in den Ferien, in denen Kinder lernten, naturwissenschaftlich zu experimentieren. Feuchthofen verwies auf die notwendige Nachhaltigkeit des Engagements: "Langfristig geht es darum, die technisch-naturwissenschaftliche Förderung vom Kindergarten bis zur Hochschule zu verzahnen, wie dies beispielsweise zur Zeit mit unserem südhessischen Modellprojekt "Technik, Teams, Talente" erprobt wird". Das Hochtechnologieland Hessen brauche hochqualifizierten technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchs. Nur wer heute "Einsteinchen" entdecke und bereits in der Grundschule fördere, könne morgen "Einsteine" in Wissenschaft oder Beruf hervorbringen.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU) Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126

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