VhU zum Wasserpreis-Urteil gegen ENWAG / Fasbender: Wir begrüßen den juristischen Erfolg des Wirtschaftsministers im Kampf gegen besonders hochpreisige monopolistische Wasserversorger.
(Frankfurt am Main) - Wir haben eine Finanzkrise, eine Autokrise und einen erheblichen Abschwung zu bewältigen. Monopolistische Krisengewinnler, die 25 bis 40 Prozent zu hohe Preise in der Wasserversorgung verlangen, schädigen hessischen Privatverbraucher ebenso wie die hessische Wirtschaft. Deshalb begrüßt die hessische Wirtschaft die Hartnäckigkeit des Wirtschaftsministers Dr. Alois Rhiel, mit der er gegen Kartelle beim Wasserpreis vorgeht und sich nun mit seiner Preissenkungsverfügung gegen den Wetzlarer Wasserversorger enwag vor Gericht durchgesetzt hat, sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) am 18. November 2008 in Frankfurt.
Anscheinend reagierten Monopolisten nur auf massiven Druck. Die VhU ermuntere den hessischen Wirtschaftsminister deshalb, durch Preisvergleiche weiter Transparenz in die hessische Wasserwirtschaft zu bringen und als Kartellbehörde mit Preissenkungsverfügungen energisch Preistreibern entgegen zu treten. Das ersetze zwar nicht den fehlenden Wettbewerb. Es mildere aber die schädlichen Auswirkungen dieses fehlenden Wettbewerbs im Bereich der Wasserversorgung ab. Rahmenbedingungen für Wettbewerb auch auf dem Wassermarkt zu schaffen, bleibe die längerfristige Forderung der VhU an die Wirtschaftspolitiker des Landes und des Bundes.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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