Pressemitteilung | Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen

Viel Lärm um (fast) nichts! / "Schulversuch G9" findet kaum Widerhall

(Düsseldorf) - Die Resonanz auf das Angebot, die Schulzeitverkürzung an Gymnasien wieder zurück zu fahren ist mit 14 Schulen von insgesamt 630 Gymnasien, d. h. mit einem Anteil von 2,2 Prozent, verschwindend gering.

Einige Schulen sehen darin einen Rettungsanker wegen stark zurück gehender Schülerzahlen, andere glauben eher, ein weiteres Attraktivitätsangebot damit eröffnen zu können. Die Beweggründe sind selbstverständlich zu respektieren, auch wenn sie in vielen Fällen kaum pädagogisch begründet sind.

"Letztlich ist der `Schulversuch G9´ aus Sicht des Philologen-Verbandes lächerlich, da die Gymnasien bis zur Schulzeitverkürzung auf eine lange erfolgreiche G9-Tradition zurückblicken können. Das G8-Gymnasium wird diese Erfolgsgeschichte fortsetzen. Doch ist der Nebeneffekt bei dem vermeintlichen Schulversuch nicht unsympathisch: Die Geschlossenheit der Gymnasien bei G8 zu bleiben ist ebenso erfreulich wie die Einschätzung, dass ein Hin und Her bei den Schulreformen letztlich auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler ausgetragen wird", so Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes.

Quelle und Kontaktadresse:
Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen Pressestelle Graf-Adolf-Str. 84, 40210 Düsseldorf Telefon: (0211) 177440, Telefax: (0211) 161973

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