VNW/AMVW: Stadtumbau Ost muss Zukunftsaufgabe bleiben
(Hamburg) - Mit dem Programm Stadtumbau Ost will die Bundesregierung die Zukunftsfähigkeit der Städte und des Wohnungsmarktes in den neuen Ländern sichern. Bis Ende 2009 sollen 350.000 der rund 1 Million leer stehenden Wohnungen durch Abriss und Umbau vom Markt genommen werden. Knapp 200.000 sind seit 2002 rückgebaut worden. Die Leerstandsquote in den neuen Ländern (ohne Berlin) ist seit ihrem Höhepunkt 2002 mit 16,4 Prozent auf 12,4 Prozent gesunken.
Die 155 VNW/AMVW Mitgliedsunternehmen haben seit 2002 über 9.000 Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern vom Markt genommen. Damit haben sie gut 60 Prozent aller für den Rückbau vorgesehenen Wohnungen abgerissen. Bis zum Jahr 2010 wollen sie weitere 8.000 Wohnungen vom Markt nehmen. Zum 31. Dezember 2006 betrug ihre Leerstandquote 8,4 Prozent, ohne Abriss hätte sie bei fast 12 Prozent gelegen.
VNW Verbandsdirektor Joachim Wege:
Das Programm Stadtumbau Ost verläuft bislang erfolgreich. Damit die Erfolge nicht gefährdet werden, muss es über 2009 hinaus fortgeführt werden. Der Leerstand bleibt trotz aller Erfolge ein flächendeckendes Problem. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass allein zwischen 2010 und 2020 die Zahl der ostdeutschen Haushalte um weitere 180.000 zurückgehen wird. Beginnend ab 2010 rechnen wir mit einer zweiten Leerstandswelle. Die Politik muss den demografischen Wandel so flankieren, dass nicht ganze Regionen zu den Verlierern gehören, während in Boomregionen Wohnraum zunehmend knapp und teuer wird. Das wäre ein Armutszeugnis der Raumordnung in Deutschland. Das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse darf nicht aufgegeben werden.
Quelle und Kontaktadresse:
VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
Pressestelle
Tangstedter Landstr. 83, 22415 Hamburg
Telefon: (040) 520110, Telefax: (040) 52011201
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