VNW begrüßt die angekündigte Erhöhung des Wohngeldes
(Hamburg) - Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) begrüßt die Bestrebungen von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee, das Wohngeld spürbar anzuheben.
Verbandsdirektor Dr. Joachim Wege:
Die jetzt von Bundesminister Tiefensee vorgeschlagene deutliche Erhöhung des Wohngeldes wird von uns sehr begrüßt und nachdrücklich unterstützt. Sie ist dringend erforderlich, denn die letzte Erhöhung liegt bereits sieben Jahre zurück. Kostentreiber bei den finanziellen Aufwendungen für das Wohnen sind vor allem die exorbitant steigenden Energiepreise. Alleine die Preise für Strom stiegen im Jahr 2007 um durchschnittlich 6,8 Prozent.
Vor allem Niedrigverdiener und Rentner werden zunehmend belastet. Dies zeige auch die Mietbelastungsquote der Wohngeldempfänger, die 2005 trotz des Wohngeldzuschusses - immer noch bei 31,6 Prozent lag. Die entsprechende Belastung aller Mieter in Deutschland mache dagegen nur 25,5 Prozent aus.
Wir bewerten die Überlegung von Bundesminister Tiefensee, bei der Höhe des Wohngeldes zukünftig die Energiekosten zu berücksichtigen als sachgerecht. Im Gegensatz zu den Regelungen nach SGB II (Hartz IV) ermöglicht das Wohngeldgesetz bisher nur einen Zuschuss, der sich an der Kaltmiete orientiert.
Die Anpassung des Wohngeldes ist letztlich auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Nach unserer Einschätzung ist eine Anhebung des Wohngeldes um mindestens 10 Prozent erforderlich. Wir fordern die Bundesregierung und Bundestag auf, die von Bundesminister Tiefensee vorgeschlagenen Änderungen zügig zu übernehmen und gemeinsam mit den Bundesländern umzusetzen, so Wege.
Quelle und Kontaktadresse:
VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
Pressestelle
Tangstedter Landstr. 83, 22415 Hamburg
Telefon: (040) 520110, Telefax: (040) 52011201
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