VNW-Direktor Andreas Breitner: Ökoeifer schafft Misstrauen und Durcheinander
(Hamburg) - Die Grünen Schleswig-Holstein wollen trotz Änderungen des schwarz-roten Bundesregierung an den Regeln des Habeckschen Heizungsgsetzes festhalten, um das Land bis 2040 klimaneutral zu machen.
Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):
„Die Landesregierung Schleswig-Holstein will schlauer als alle anderen sein und nimmt dabei in Kauf, dass niemand mehr durchsieht und nationales Recht ausgehebelt wird. Dieser Ökoeifer führt, ähnlich wie das sogenannte Heizungsgesetz, sehenden Auges in ein großes Durcheinander, schafft Misstrauen.
Es wird genau das Gegenteil erreichen: Solange die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht durchblicken, wird gar nichts gemacht und abgewartet. Statt mit dem Kopf durch Wand, sollte SH klug regieren und über den Bundesrat am Verfahren zum Gebäudemodernisierungsgesetz mitwirken.
Stromnetze zügig ausbauen
Zudem sollte das Land endlich seine politischen Hausaufgaben erledigen und die Stromnetze zügig ausbauen. Immer mehr Wohnungsunternehmen setzen auf die Wärmepumpe und erleben, dass diese zwar bestellt und geliefert, aber nicht angeschlossen werden können.
Sie kommen nicht ans Netz, weil diese sie nicht aufnehmen können. Nun liegen sie rum und die fossile Gasheizung muss weiterarbeiten. Irre. Hier ist dringender Nachholbedarf, wenn die Wärmewende nicht ins Stocken geraten soll.
Die Wohnungswirtschaft braucht jetzt Verlässlichkeit. „Rin in de Kantüffel, rut ut de Kantüffel“ ist zwar echt norddeutsch, aber das Gegenteil von gutem Regieren.
Quelle und Kontaktadresse:
(vnw) Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., Oliver Schirg, Pressesprecher(in), Tangstedter Landstr. 83, 22415 Hamburg, Telefon: 040 520110
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