Pressemitteilung | (vnw) Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
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VNW fordert: Stadtumbau Ost muss weitergehen

(Hamburg) - VNW-Verbandsdirektor Dr. Joachim Wege forderte am Montag, den 17. September 2007, auf der Arbeitstagung Travemünde des Verbandes die Fortsetzung des Programms „Stadtumbau Ost“ in der Verbindung von Rückbau und Aufwertung.

Die Leerstände bei den 155 Mitgliedsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind von 10,6 Prozent im Jahr 2003 auf 8,4 Prozent Ende 2006 gesunken. Ohne den bisherigen Abriss und Rückbau von 8.453 Wohnungen würde die Leerstandsquote 11,6 Prozent betragen.

Auslöser dafür ist das von der Bundesregierung im Jahr 2001 beschlossene Programm „Stadtumbau Ost“. Damit wird die Zukunftsfähigkeit der Städte und des Wohnungsmarktes in den neuen Ländern gesichert. Durch das Programm werden Stadtquartiere aufgewertet und können leer stehende, dauerhaft nicht mehr benötigte Wohnungen abgerissen werden. In Mecklenburg-Vorpommern sollen danach im Zeitraum von 2002 bis 2009 ca. 30.000 Wohnungen vom Markt genommen werden. Unsere Mitgliedsunternehmen beteiligen sich daran mit einer Quote von ca. 60 Prozent.

Verbandsdirektor Dr. Joachim Wege:

„Das Programm Stadtumbau Ost ist eine Erfolgsstory. Nach 5 Jahren ziehen wir eine positive Zwischenbilanz. Die Leerstände sind deutlich zurückgegangen. Durch Abriss und Umbau haben unse-re Mitgliedsunternehmen ganze Stadtquartiere wieder wohnlich gemacht. Sie haben Wohnungsgrundrisse attraktiver gestaltet, neue Wohnumfelder geschaffen und das soziale Klima in den Quartieren verbessert. Vom Rückbau haben aber auch die Städte profitiert. Das Stadtbild ist freundlicher und moderner geworden. Die Anstrengungen unserer Mitgliedsunternehmen werden durch steigende Wohnungsnachfrage belohnt. Da viele Menschen kleinere und kostengünstigere Wohnungen nachfragen, zieht der Markt in diesem Segment wieder an. Wir fordern die Förderung des Stadtumbaus Ost unter der Beachtung des Grundsatzes „Starke Städte für starke Regionen“. Der Stadtumbau Ost ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe im Rahmen einer nationalen Stadtentwicklungspolitik. Wir fordern die Altschuldenentlastung für alle rückgebauten Wohnungen.“

Quelle und Kontaktadresse:
VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. Pressestelle Tangstedter Landstr. 83, 22415 Hamburg Telefon: (040) 520110, Telefax: (040) 52011201

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