VNW zur neuen Klimaschutz-Verordnung: Klimapartnerschaft ja - Überregulierung nein
(Hamburg) - Die Hamburger Mitgliedsunternehmen des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) haben in den vergangenen Jahren mehrstellige Millionenbeträge in die Modernisierung ihrer Häuser gesteckt. In der Zeit von 1990 bis 2005 haben sie dadurch den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen ihrer Wohnungen um 30 Prozent gesenkt. Damit haben sie das Kyoto-Ziel, in den Jahren 1990 bis 2012 die CO2-Emissionen um 12 Prozent zu reduzieren bereits frühzeitig übertroffen. Gelungen ist dieses durch den Austausch der Fenster sowie verbesserte Wärmedämmung und Heizungssysteme einerseits, die Umstellung von Öl-, Kohle- und Nachtspeicheröfen auf Fernwärme und Erdgas andererseits. Darüber hinaus werden die Mieter durch permanente Informationen für das Thema Energiesparen sensibilisiert.
VNW-Verbandsdirektor Dr. Joachim Wege:
Wir unterstützen die vom Senat in der neuen Klimaschutzverordnung festgelegten Ziele. Senator Axel Gedaschko ist Schirmherr unserer Aktion Energiewende für Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit. Damit wollen wir bis zum Jahr 2020 die CO2-Werte um weitere 25 Prozent und den Energieverbrauch um 15 Prozent senken. Der Senat hat unsere Forderung berücksichtigt, mit der Verordnung Ziele, aber keine Instrumente vorzuschreiben. Das hat er z.B. dadurch umgesetzt, dass die Verordnung keinen Anschluss- und Benutzungszwang sowie keine bestimmten technologischen Varianten vorschreibt, die zur Erreichung der Klimaschutzvorgaben führen müssen. Wir fordern, die Klimaschutzverordnung aufzuheben, sobald bundeseinheitliche Vorschriften vorliegen. Dieses soll im Jahr 2009 der Fall sein. Die Auflagen der Klimaschutzverordnung dürfen nicht dazu führen, dass zukünftige Modernisierungsmaßnahmen für unsere Mitgliedsunternehmen unwirtschaftlich werden. Der nächste Mietenspiegel im Jahr 2009 sollte Zuschläge für energetische Modernisierung beinhalten.
Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt 311 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Jährlich investieren diese 1 Milliarde Euro, um ihren Mietern gutes und attraktives Wohnen zu bieten. In ihren 748.000 Wohnungen leben rund 1,6 Millionen Menschen.
Die 81 Mitgliedsunternehmen in Hamburg - darunter 54 Wohnungsgenossenschaften und das städtische Wohnungsunternehmen SAGA GWG - geben in 278.000 Wohnungen rund 600.000 Menschen ein Zuhause.
Quelle und Kontaktadresse:
VNW Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
Pressestelle
Tangstedter Landstr. 83, 22415 Hamburg
Telefon: (040) 520110, Telefax: (040) 52011201
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