Vom internen Datenabgleich zur "Spähdorn-Affäre" / Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) unterstützt Forderungen des Bundesdatenschutzbeauftragten
(Berlin) - Die Deutsche Bahn wollte mit einem internen Abgleich aller persönlichen Daten ihrer Mitarbeiter mit Daten von Lieferanten Korruption im Konzern ermitteln.
"Wie schon bei anderen großen Unternehmen gewinnt man den Eindruck, dass die gespeicherten persönlichen Daten, in diesem Falle der Mitarbeiter und Geschäftskunden, wie Eigentum des Konzerns behandelt werden.
Dass persönliche Daten nur zu bestimmten Zwecken gespeichert und genutzt werden dürfen, ist in dem Konzern nicht gegenwärtig ", kommentiert der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen die sich abzeichnende "Spähdorn-Affäre" bei der Deutschen Bahn.
"Die Forderung des Bundesdatenschutzbeauftragten nach besserem privatem Datenschutz wird von dem Bund Deutscher Kriminalbeamter voll unterstützt.
Datenschutz und Datensicherheit gehört nach unseren Vorstellungen in die Verantwortung des Bundesdatenschutzbeauftragten", fordert der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen einen wirkungsvolleren privaten, dem behördlichen Standard angepassten Datenschutz aus einer Hand.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. Bundesgeschäftsstelle (BDK)
Bernd Carstensen, Pressesprecher
Poststr. 4-5, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24630450, Telefax: (030) 246304529
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