Pressemitteilung | Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)
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Vorlesen reicht nicht

(Berlin) - „Die Lesekompetenz ist ein Gradmesser für die Chance auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe“, betont Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), aus Anlass der heute (12. März 2008) Abend beginnenden Leipziger Buchmesse. Der VBE-Bundesvorsitzende ruft Schriftsteller und Verlage auf, Kinder und deren Phantasie ernster zu nehmen. „Mädchen und Jungen sind die wichtigsten Leser der Welt. Sie haben das Recht auf Bücher, Magazine und Zeitschriften, die ihnen gegenüber Respekt zeigen und Kopf und Herz auf Entdeckungsreisen schicken.“

Weiter sagt Ludwig Eckinger: „So lobenswert die vielen Initiativen sind, Kindern vorzulesen, so wenig ausreichend ist dies. Das Vorlesen kann nur ein Impuls sein. Die Kinder müssen zum Selbstlesen angeregt und befähigt werden.“ Dazu bedürfe es nicht nur des Engagements von Eltern und Schule, so Eckinger. „Wir brauchen mehr kind- und jugendgemäße Zeitschriften und Bücher, die bei Mädchen und Jungen die Lust aufs Lesen wecken, neugierig auf die Welt machen und Freude am Entdecken provozieren.“

Der VBE und die Stiftung LESEN der Schul-Jugendzeitschriften FLOHKISTE/floh! vergeben auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse im Rahmen von „Leipzig liest“ erstmalig den neuen bundesweiten Grundschulförderpreis „Hauptsache LESEN“.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE) Pressestelle Behrenstr. 23-24, 10117 Berlin Telefon: (030) 7261966-0, Telefax: (030) 7261966-19

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