VPB rät: Fürs Alter Wohnhaus barrierefrei planen
(Berlin) - In Deutschland leben rund 6,6 Millionen Menschen mit Handicap, zwei Drittel von ihnen sind über 55 Jahre alt. Manche Menschen sind von Geburt an behindert, andere verlieren erst später im Leben Sehkraft oder Hörvermögen und sind nach einem Unfall oder im Alter auf den Rollstuhl angewiesen. Behinderungen können jeden treffen, jeden Tag.
Deshalb setzt sich der Verband Privater Bauherren (VPB) dafür ein, nicht nur öffentliche Bauten, sondern auch private Ein- und Zweifamilienhäuser behindertengerecht und barrierefrei zu bauen. "Schon in der Planungsphase", so VPB-Vorsitzender Thomas Penningh, "können viele Erleichterungen für den Fall der Fälle vorgesehen werden, oft ohne die Baukosten zu erhöhen: Breite Türöffnungen, ausreichend Bewegungsflächen vor allen Türen, große Bäder, stufenlose Eingänge sollten in jedem Rohbau selbstverständlich sein."
Nach den Prognosen der Statistiker wird der Anteil älterer Menschen - über 60 Jahre - von 20 Prozent zu Beginn des Jahrtausends auf 36 Prozent im Jahr 2030 ansteigen. "Das betrifft die Generation der heutigen Bauherren!" verdeutlicht Bausachverständiger Penningh. "Wenn sie jetzt, in jungen Jahren ihr eigenes Haus schon barrierefrei planen und für eventuelle spätere Behinderungen vorbereiten, dann müssen sie im Alter, nach Unfall oder Krankheit nicht umziehen, sondern können in ihrer vertrauten Umgebung bleiben."
Barrierefreies Bauen und das Bauen für Menschen mit Behinderungen gehören zu den jüngeren Herausforderungen der Architekten. Erst Anfang der 1990er Jahre legte der Gesetzgeber Planungskriterien für barrierefreies und behindertengerechtes Bauen fest. Die DIN 18 025 setzte dabei Maßstäbe für den Miet- und den genossenschaftlichen Wohnungsbau und für öffentliche Bauten. Private Bauherren dagegen, die für sich und ihre Familie ein Haus bauen, sind auf Eigeninitiative angewiesen.
Der Verband Privater Bauherren (VPB) hat seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des barrierefreien Einfamilienhausbaus im Bauherren- Ratgeber "Vorbauen: Barrierefrei!" zusammengestellt. Die Planungshilfen basieren auf den fortschrittlichen Landsbauordnungen, auf der DIN 18 025, und vor allem auf Fachwissen der über 60 bundesweit tätigen VPB-Berater. Sie haben seit der Gründung des Verbandes vor 30 Jahren mehr als 70.000 Bauherren in der Bundesrepublik beraten. Sie kennen sich aus mit dem Umbau bestehender Familienhäuser zu Altersruhesitzen, und sie wissen: Häuser, die ihr Geld Wert sind, passen sich allen Lebensphasen an!
Quelle und Kontaktadresse:
Verband privater Bauherren e.V. (VPB)
Pressestelle
Chausseestr. 8, 10115 Berlin
Telefon: (030) 2789010, Telefax: (030) 27890111
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

