Pressemitteilung | Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF)
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Wärmewende braucht Biomasse und den ländlichen Raum

(Berlin) - Anlässlich der Vorstellung der Eckpunkte für ein Gebäudemodernisierungsgesetz durch die Bundesregierung begrüßen die Familienbetriebe Land und Forst, dass Biomasse, Holzenergie und Biogas weiterhin als wichtige Bausteine für eine klimafreundliche Wärmeversorgung vorgesehen sind. Damit wird die Rolle des ländlichen Raums als verlässlicher Partner der Wärmewende anerkannt.

Max von Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst: „Unsere Betriebe im ländlichen Raum leisten bereits heute einen entscheidenden Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung und werden auch künftig eine tragende Rolle in der Wärmewende übernehmen. Biomasse, Holzenergie und Biogas bieten verlässliche, speicherbare und regionale Lösungen, um Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit miteinander zu verbinden.“

Die Familienbetriebe bewerten insbesondere die vorgesehene Grüngasquote als Hebel, um den Einsatz klimafreundlicher und regional verfügbarer Energieträger zu stärken und Biogasanlagen eine Einkommensperspektive zu eröffnen. Ihre Umsetzung wird maßgeblich auf einen substanziellen Beitrag von Biomasse und insbesondere Biogas angewiesen sein.

Um die Nutzung der nachhaltigen Energie aus nachwachsenden Rohstoffen auch künftig attraktiv zu gestalten, ist es wichtig, die Holzenergie durch geeignete Förderinstrumente zu flankieren. Insbesondere die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sollte so ausgestaltet sein, dass moderne Holzheizungen für Verbraucher wirtschaftlich attraktiv sind.

Positiv hervorzuheben ist zudem die im Eckpunktepapier angelegte stärkere Technologieoffenheit und Wahlfreiheit für Eigentümer. Entscheidend ist nun, dass die weiteren gesetzlichen Regelungen verlässlich, praxistauglich und investitionsfreundlich ausgestaltet werden. Zusätzliche Bürokratie und faktische Benachteiligungen biogener Energieträger müssen vermieden werden, damit die vorhandenen Potenziale für Klimaschutz und Versorgungssicherheit vollständig erschlossen werden können. Der ländliche Raum verfügt über die notwendigen Ressourcen und Strukturen, um einen entscheidenden Beitrag zur Wärmewende zu leisten.

Die Bundesregierung plant, bis Ostern einen Gesetzentwurf zu beschließen. Der Deutsche Bundestag wird sich im Frühjahr mit dem Vorhaben befassen. Ziel ist es, das Gesetzgebungsverfahren so abzuschließen, dass das neue Gebäudemodernisierungsgesetz vor dem 1. Juli 2026 in Kraft treten kann.

Quelle und Kontaktadresse:
Familienbetriebe Land und Forst e.V. (FaBLF), Franziska Strasoldo-Graffemberg, Leiter(in) Kommunikation, Claire-Walldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Telefon: 030 2463046-0

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