"Wahlergebnis gut für Industriestandort Hessen" / Neue Regierung bietet Chance für verlässliche Wirtschaftspolitik / Politik muss angesichts niedriger Wahlbeteiligung neues Vertrauen aufbauen / Infrastrukturausbau und breiter Energiemix gefordert
(Berlin) - "Das Wahlergebnis ist gut für den Industriestandort Hessen. Die neue Regierung bietet die Chance für eine verlässliche Wirtschaftspolitik. Das ist gerade angesichts der Finanzkrise und ihrer Auswirkungen auf die Realwirtschaft ein ermutigendes Signal." Mit diesen Worten kommentierte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Montag (19. Januar 2009) den Ausgang der Landtagswahl in Hessen. "Der Wiedereinzug der wirtschaftsfeindlichen Linkspartei in den hessischen Landtag ist ein Wermutstropfen, aber der Wähler hat dem Modell Rot-Rot-Grün eine klare Absage erteilt."
Der BDI-Hauptgeschäftsführer sagte, der weitere Rückgang der Wahlbeteiligung stimme bedenklich. "Die Politik muss Vertrauen aufbauen und wieder glaubwürdig werden. Deshalb ist gut, dass CDU und FDP jetzt schnell Verantwortung für Hessen übernehmen." Schnappauf: "Notwendig ist der weitere Ausbau der Infrastruktur, vor allem ein vernünftiger und nachhaltiger Energiemix für den Standort Hessen, der alle Energieträger einbezieht." Liberalere Positionen in der Politik sind laut Schnappauf vernünftig: "Die Industrie hätte sich beispielsweise im Konjunkturpaket II bei der Steuerpolitik eine deutlichere Akzentuierung gewünscht - zugunsten der leistenden Mittelschicht, deren Einsatz den nächsten Aufschwung in Deutschland bewerkstelligen muss."
Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Dr. Olga Wilde, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20280, Telefax: (030) 20282566
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