Pressemitteilung | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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Wansleben: Nicht mit weiteren Mindestlöhnen Arbeitsplätze gefährden / DIHK legt neuen Dienstleistungsreport vor

(Berlin) - Vor der Einführung weiterer Branchenmindestlöhne warnt eindringlich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). "Sie schaden Unternehmen und Verbauchern, gefährden Arbeitsplätze und verringern gerade die Chancen Geringqualifizierter auf einen Job - daran ändert auch die "50-Prozent-Hürde" der Großen Koalition nichts", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben auch unter Verweis auf den neuen Dienstleistungsreport.

Der Jobmotor Dienstleistungssektor laufe 2008 weiter. Auf Basis der positiven Beschäftigungspläne der Unternehmen rechne der DIHK mit einem Plus von rund 200.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen allein im Servicesektor. Wansleben: "Die Politik muss jetzt alles tun, um diese positive Entwicklung am Arbeitsmarkt zu unterstützen. Mindestlöhne sind hier genau der falsche Weg." Arbeit schaffe Arbeit - das belege einmal mehr die Entwicklung im Dienstleistungssektor. So profitierten beispielsweise Firmen aus den Sozialdiensten und dem Gastgewerbe ganz klar von der - infolge der gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungszuwächse - gestiegenen Kaufkraft der Verbraucher und wollten ihrerseits nun wieder mehr Mitarbeiter einstellen.

Auch der beschlossene längere Arbeitslosengeldbezug für Ältere ist laut Wansleben kontraproduktiv. Die Erfahrung zeige: Je länger Arbeitslosengeld gezahlt wird, desto länger ist die Dauer der Arbeitslosigkeit. Wansleben forderte die Politik auf, statt am Arbeitsmarkt neue Beschäftigungshürden aufzubauen, lieber alles daran zu setzen, dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Er bremse auch im Dienstleistungssektor zunehmend die Schaffung neuer Jobs: "Mehr Kraftanstrengungen im Bildungsbereich sowie ein erleichterter Zuzug ausländischer Fachkräfte müssen auf der Agenda ganz oben stehen."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ute BrĂĽssel, Pressesprecherin Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000

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