Weichenstellung fĂŒr den Breitbandausbau / BITKOM begrĂŒĂt Entscheidung des Beirats der Bundesnetzagentur zur Digitalen Dividende / Zeitplan der Bundesregierung kann eingehalten werden
(Berlin) - Der Hightech-Verband BITKOM begrĂŒĂt die Entscheidung des Beirats der Bundesnetzagentur, mit der Auktion freier Mobilfunkfrequenzen zĂŒgig zu beginnen. "Mit der gestrigen (12. Oktober 2009) Beirats-Entscheidung rĂŒckt die Versorgung lĂ€ndlicher Gebiete mit schnellen Internet-ZugĂ€ngen einen groĂen Schritt nĂ€her", sagte BITKOM-PrĂ€sident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. In der Breitbandstrategie der Bundesregierung ist vorgesehen, bis Ende 2010 alle BundesbĂŒrger mit schnellen Internet-ZugĂ€ngen zu versorgen. Die Entscheidung des Beirats ermöglicht es, den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. DafĂŒr mĂŒssten spĂ€testens im Februar die Frequenzen versteigert werden. Im Idealfall könnten bereits Mitte 2010 die ersten weiĂen Flecken in den Genuss von Breitband-Internet kommen. "Deutschland könnte damit in der EU Vorreiter bei der Nutzung der Digitalen Dividende werden", so Scheer.
Zudem sind die Frequenzen unter 1 GHz perspektivisch wichtig fĂŒr den flĂ€chendeckenden Ausbau der mobilen Breitbandversorgung. "Das mobile Internet wird in wenigen Jahren mindestens genauso wichtig sein wie heute die stationĂ€re Nutzung", sagte Scheer.
Hintergrund: Nach der Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks wird fĂŒr die Fernseh-Ăbertragung nur noch ein kleiner Teil der bisherigen Frequenzen benötigt. Die frei werdenden Frequenzen werden als Digitale Dividende bezeichnet. Sie können nun im Bereich zwischen 790 und 862 Megahertz fĂŒr Telekommunikationsdienste eingesetzt werden. Der Bundesrat hatte einem Kabinettsbeschluss vom MĂ€rz 2009 zugestimmt und diese Frequenzen freigegeben.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)
Pressestelle
Albrechtstr. 10, 10117 Berlin
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