Weiter so / Weiter Girls Day / Verbesserung der beruflichen Chancen junger Frauen nicht nur im Europäischen Jahr der Chancengleichheit
(Berlin) - Unsere Zukunft hängt davon ab, wie es in den nächsten Jahren gelingt, Mädchen und junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern, so Rosi Geyer, die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), zum Girls Day. Der gesamte Ausbildungssektor muss dabei in seiner ausgeprägten Bandbreite verstärkt auf junge Frauen zugehen und ihr Interesse an einer fundierten und qualifizierten Ausbildung wecken.
Das gilt auch für die grüne Berufsbranche. Zwar stieg die Zahl der Ausbildungsanfängerinnen, die sich für den Beruf Landwirt entschieden haben, von 2005 auf 2006 um ein Viertel, aber das scheint angesichts der demografischen Entwicklung nicht ausreichend. Denn nur elf Prozent aller LandwirtIn-Ausbildungsverträge wurden von jungen Frauen unterschrieben zwei Prozent mehr als noch 2005.
Die Konzentration von jungen Mädchen auf wenige so genannte Frauenberufe und starke geschlechtsspezifische Unterschiede in der Ausbildungs- und Lohnvergütung darf nicht nur im Europäischen Jahr der Chancengleichheit die KritikerInnen auf den Plan rufen. Angesichts eines drohenden Fachkräftemangels in nahezu allen Bereichen, müssen alle ausbildenden Betriebe mit Blick auf ihre eigene Zukunft junge Frauen stärker als bisher in ihren Blick nehmen. Nur auf diesem Wege können Unternehmen, kann unsere Wirtschaft auch in Zukunft auf dem globalen Markt bestehen.
Dem Girls Day käme dabei eine besondere Rolle zu, weil er den Blick auf die bestehenden Probleme lenke, lobt die BDL-Vorsitzende Rosi Geyer. Zugleich müssten sich auch die Berufe weiterentwickeln, um für junge Frauen attraktiv zu werden. Jeder Beruf vereint verschiedene Anforderungen, von denen die einen weiblicher, die anderen männlicher erscheinen. Diese müssen stärker gefordert werden, um auch für das jeweils andere Geschlecht attraktiv zu werden, schlägt die BDL-Vorsitzende vor.
Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Deutschen Landjugend im Deutschen Bauernverband e.V. (BDL), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 31904-253, Telefax: (030) 31904-206
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