Wenn die Augen schwächer werden / Kompetente Diagnostik und Therapie beim Augenarzt
(Düsseldorf) - Die Woche des Sehens 2009 vom 8. bis 15. Oktober steht unter dem Motto "Wenn die Augen schwächer werden". Im Mittelpunkt der Aktionswoche, deren Schirmherrschaft die Fernsehjournalistin Gundula Gause übernommen hat, stehen Augenerkrankungen, die vor allem ältere Menschen betreffen.
"Wenn die Augen schwächer werden, erhalten die Patienten hier in Deutschland eine kompetente Diagnostik und Therapie", stellt Prof. Dr. Bernd Bertram, der 1. Vorsitzende des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, fest. "Erfreulicherweise ist die Augenheilkunde ein außerordentlich innovatives Fach. Bei den vier Haupterblindungsursachen Katarakt, Glaukom, diabetische Retinopathie und Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) stehen uns sehr gute diagnostische und für die meisten Fälle auch effektive therapeutische Verfahren zur Verfügung." All diese Augenkrankheiten treten mit zunehmendem Alter gehäuft auf. Doch fast jedem Patienten kann der Augenarzt erfolgreich helfen, wenn rechtzeitig die richtigen Untersuchungen erfolgen und die Behandlung einsetzt, bevor nicht mehr wieder gut zu machende Schäden eingetreten sind. Im einfachsten Fall kann eine neue, optimal angepasste Brille weiterhelfen. Aber häufig bessert eine Brille das Sehvermögen nur teilweise oder überhaupt nicht. Und selbst wenn der Patient mit einer neuen Brille besser sieht, sollte auf jeden Fall ausgeschlossen werden, dass eine ernsthafte Augenkrankheit vorliegt. So lässt sich vermeiden, dass der beste Zeitpunkt für die Behandlung verpasst wird.
Deshalb sollten alle, aber gerade auch ältere Patienten bei jeder Art von Sehverschlechterung zuerst den Augenarzt aufsuchen. Wenn er krankhafte Veränderungen im Bereich der vorderen oder hinteren Augenabschnitte feststellt, finden sich meist gute Möglichkeiten, die Sehkraft mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen. Bei vielen Krankheiten gilt dabei: Je früher eine Diagnose gestellt wird, desto besser sind die Erfolgssausichten. Empfehlenswert ist es, angebotene Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, damit die Augen erst gar nicht schwächer werden.
Leider stoßen Augenärzte in manchen Fällen an ihre Grenzen. Nicht immer können sie eine Sehbehinderung oder gar eine Erblindung verhindern. Dann vermitteln die Augenärzte gerne den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe in der Region. Sie geben Tipps, wie der Patient Informationen über Hilfsmittel erhalten kann, wo er sich beraten lassen kann und welche Unterstützung Blinden und Sehbehinderten gewährt wird.
Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2009
"Wenn die Augen schwächer werden …" ist das diesjährige Motto der Woche des Sehens, die seit dem Jahr 2002 mit vielfältigen Aktionen bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam macht. Schirmherrin der Initiative ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause. Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf, dem Hilfswerk der Deutschen Lions sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.
Weitere Informationen zum Thema Auge und Sehen inklusive Bild- und Statistikdatenbank: www.augeninfo.de
Woche des Sehens: www.woche-des-sehens.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA)
Pressestelle
Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf
Telefon: (0211) 4303700, Telefax: (0211) 4303720
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