Pressemitteilung | ADAC e.V. - Allgemeiner Deutscher Automobil-Club
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Wenn nach der Rettung die Rechnung kommt / Bergungsaktionen ohne Unfallschutz / Jährlich rund 650 ADAC-Hubschraubereinsätze in den Bergen

(München) - Wem beim Wandern in den Bergen wegen fehlender Kondition die Luft ausgeht, wer schlecht ausgerüstet ist oder den Weg zurück ins Tal nicht mehr findet, bleibt auf den Kosten einer nötigen Bergungsaktion sitzen. Darauf weist der ADAC hin. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt Such- oder Rettungseinsätze nur, wenn der Wanderer zum Beispiel gestürzt ist und sich dabei verletzt hat. Die Rettungshubschrauber des Automobilclubs müssen im Jahr rund 650 Einsätze in den Bergen fliegen.

Weil die gesetzliche Krankenkasse bei Such- und Bergungsaktionen oft nicht für die Kosten aufkommt, empfiehlt der ADAC seinen Mitgliedern eine Unfallversicherung. Der ADAC-Unfallschutz (ab 59 Euro pro Jahr) deckt kostspielige Bergungseinsätze auch bei einem vermuteten Unfall, wenn Wanderer zum Beispiel als vermisst gemeldet werden. Bei den oft lebensgefährlichen Rettungsaktionen in den Bergen arbeiten die ADAC-Helfer mit Seilwinden. Allein in diese Technik hat der Club rund 500 000 Euro gesteckt. Bis heute hat der ADAC in seine gemeinnützige Luftrettungs GmbH mehr als 200 Millionen Euro investiert.

Zu den häufigsten Unfallursachen beim Bergwandern gehören Stolpern und Umknicken sowie Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Der ADAC hat Tipps zusammengestellt, was beim Ausflug in die Berge zu beachten ist: Unabhängig vom Wetter gehört warme Kleidung, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor sowie Kopfbedeckung und Sonnenbrille in jeden Rucksack. Vor allem aber geht nichts ohne Bergschuhe, die die Gelenke stützen und vor Regen und Kälte schützen.

Vor Beginn einer Wanderung sollte man sich eingehend über die Wetterlage, insbesondere über die Gewittergefahr informieren. Um im Notfall Hilfe holen zu können, gehört ein geladenes Handy zur Grundausrüstung. Wird das Gelände unwegsam, sollte man nichts riskieren und lieber umkehren. Und zu guter Letzt heißt es: Pausen machen und jede Menge trinken.

Quelle und Kontaktadresse:
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC) Pressestelle Am Westpark 8, 81373 München Telefon: (089) 76760, Telefax: (089) 76762500

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