Wettbewerb im Gasmarkt lässt noch auf sich warten / Haus & Grund kritisiert Schlussfolgerungen nach Jahresbericht der Bundesnetzagentur
(Berlin) - Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund beurteilt die Aussagen des Jahresberichts der Bundesnetzagentur kritisch: Die gepriesene höhere Intensität des Wettbewerbs ist für den normalen Nutzer einer Gasheizung bislang nicht zu spüren, unterstrich Haus & Grund-Präsident Rüdiger Dorn.
Am 27. Februar 2007, dem Datum der Veröffentlichung des Jahresberichts 2006 der Bundesnetzagentur, fehlten rund einem Drittel aller Gasnetzbetreiber genehmigte Netzpreise als Kalkulationsbasis für wettbewerbsfähige Preise. Die Bundesnetzagentur prüft bereits seit August 2006. Bis heute gibt es in Deutschland keine flächendeckende alternative Belieferung mit Erdgas. Es gibt keine Kooperationsvereinbarung, die diskriminierungsfrei jedem Gaslieferanten Zugriff auf alle Gas-Netze ermöglicht, kritisierte der Haus & Grund-Präsident. Das einzige national verbreitete Angebot der E.ON-Tochter "E wie Einfach" unterbiete die Sonderverträge der Gebietsmonopolisten in kaum einem Fall. Neben dem Alibi-Wettbewerb des Marktführers E.ON habe es bisher kein anderer Gashändler gewagt, unter diesen Bedingungen den Wettbewerb bundesweit zu eröffnen.
Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland
Stefan Diepenbrock, Leiter, Verbandskommunikation
Mohrenstr. 33, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555
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