Pressemitteilung | (BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
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Wettbewerbsfähige Energieversorgung / Schlüssel für industrielle Wertschöpfung

(Berlin) - „Energieeffiziente Technologie ist das Schlüsselwort für die Zukunft", so Jürgen R. Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) anläßlich des World Energy Dialogue. „Deshalb brauchen wir anspruchsvolle Technologien sowohl bei der Gewinnung und Ausbeutung von Energieressourcen als auch bei der Entwicklung erneuerbarer Energien oder beim Einsatz von Energie, in welcher Form auch immer." Die deutsche Industrie habe hier große Erfahrungen. Diese könnten weltweit genutzt werden. „Wir können heute Kraftwerke anbieten, deren Wirkungsgrad zum Teil deutlich über 50 Prozent liegt. Mit einer ausgefeilten Kraft-Wärme-Kopplung, insbesondere in Bereichen, in denen gleichzeitig Strom- und Wärmenachfrage vorhanden sind, können sogar Energieausnutzungsgrade von mehr als 80 Prozent erreicht werden", so Thumann.

Auch auf dem Feld der erneuerbaren Energien stehe die deutsche Industrie an der Spitze der Entwicklung. Bei vielen Investitions- und Konsumgütern habe sich die deutsche Industrie besonders engagiert, um deren Energieverbrauch immer weiter abzusenken. Das gilt für die Automobilindustrie, aber ebenso für den Maschinenbau und viele andere Industriezweige.

„Auf die global wachsende Energienachfrage müssen wir mit einem möglichst breiten Energiemix reagieren, der alle Optionen offen hält. Wir müssen vorbehaltlos prüfen, unter welchen Rahmenbedingungen diese Optionen am effizientesten genutzt werden können. Wir können es uns nicht leisten, auf einzelne Technologien und Energieträger zu verzichten", erklärte der BDI-Präsident.

Der notwendige Klimaschutz sei eine zusätzliche globale Herausforderung. Es könne nur darum gehen, Energie so effizient wie irgend möglich einzusetzen. Auch der Klimaschutzherausforderung wollen wir mit einer Technologieoffensive begegnen. Gleichzeitig müsse auch die Energieforschung weiter vorangetrieben werden. Dazu habe der Energiegipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel richtige Signale gesetzt. "Wir haben es in Deutschland seit 1950 in der Industrie geschafft, den spezifischen Energieverbrauch um den Faktor Vier zu senken. Dies sollte auch in anderen Bereichen möglich sein und für die weltweite Entwicklung Vorbildfunktion haben", forderte Thumann.

Quelle und Kontaktadresse:
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Brita Wirsum, Presse und Kommunikation Breite Str. 29, 10178 Berlin Telefon: (030) 20281566, Telefax: (030) 20282566

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