Pressemitteilung | Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
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Widerspruchsverfahren endet mit Vergleich / Streikverbote aufgehoben

(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) begrüßt den heute (10. August 2007) vor dem Nürnberger Arbeitsgericht getroffenen Vergleich. Dieser sieht vor, dass alle von der Deutschen Bahn gegen die GDL beantragten und erwirkten einstweiligen Verfügungen erledigt und gegenstandlos sind. Die Streikverbote sind damit aufgehoben. Außerdem verpflichtet sich die Deutsche Bahn dazu, gegenüber GDL-Mitgliedern keine arbeitsrechtlichen Maßregelungen im Zusammenhang mit den Arbeitskampfmaßnahmen vorzunehmen. Im Gegenzug hat sich die GDL bereit erklärt, ab sofort bis einschließlich 27. August 2007 keine weiteren Streiks durchzuführen.

„Damit kann das Moderatorenverfahren in aller Ruhe durchgeführt werden. Die beiden Moderatoren Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf sollen nun erst einmal ihre Arbeit aufnehmen und zusammen mit den beiden Tarifparteien nach einer Lösung im festgefahrenen Tarifkonflikt suchen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell. Die GDL geht davon aus, dass bereits in der kommenden Wochen eine erste Moderatorenrunde stattfindet. „Wir wollen dieses Moderatorenverfahren nicht auf die lange Bank schieben. Unsere Mitglieder erwarten, dass wir uns zügig an einen Tisch setzen und Kompromissmöglichkeiten ausloten“, so Schell weiter.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL) Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40

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