Wirtschaftskonjunktur 2006: Prognose und Wirklichkeit - ein Rückblick
(München) - Als erstes der großen Wirtschaftsforschungsinstitute hatte das ifo Institut im Dezember 2005 die prognostizierte Wachstumsrate der gesamtwirtschaftlichen Produktion für das Jahr 2006 deutlich nach oben angehoben. Es wurde ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent prognostiziert, als andere Institute noch Prognosen in der Höhe von 1,4 bis 1,6 Prozent abgaben. Auch unter dem Eindruck der sehr günstigen Entwicklung des ifo Geschäftsklimaindex und der optimistischen Resultate des ifo Investitionstests rief Prof. Sinn bei der Pressekonferenz vom 19. Dezember 2005 den Aufschwung aus.
Das ifo Institut wurde für seinen Optimismus anfangs vielfach bespöttelt. Insbesondere wurde die Aussagekraft des ifo Konjunkturindikators, der im Gegensatz zum ZEW-Indikator seit der zweiten Jahreshälfte 2005 zu einem Höhenflug angesetzt hatte, in der Presse wiederholt angezweifelt. Die tatsächliche Entwicklung hat dem ifo Institut Recht gegeben. Spätestens nachdem das Statistische Bundesamt seine Wachstumsdaten für das erste und zweite Quartal im August 2006 drastisch nach oben revidiert hatte, schwenkte die Mehrheit der deutschen Prognostiker auf die positive Einschätzung des ifo Konjunkturtests ein.
In der Tat ist es im konjunkturellen Verlauf des Jahres 2006 zu einer kräftigen Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Produktion gekommen. Die Tempobeschleunigung in der Jahresdurchschnittsbetrachtung wurde vom ifo zutreffend prognostiziert. Die Dynamik des Aufschwungs und Arbeitsmarktentwicklung war sogar noch etwas besser, als es vom ifo Institut im Dezember 2005 geschätzt worden war. Der jahresdurchschnittliche Anstieg der Verbraucherpreise wurde mit 1,7 Prozent exakt prognostiziert.
Quelle und Kontaktadresse:
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
Annette Marquardt, Pressesprecher
Poschingerstr. 5, 81679 München
Telefon: (089) 92240, Telefax: (089) 985369
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