Wissenschaftsprojekt www.lohnspiegel.de zieht Bilanz / Monatlich 50.000 Besucher bei Gehalts-Check im Netz
(Düsseldorf) - Eine erfolgreiche Zwischenbilanz zieht das Projekt "LohnSpiegel", das einen kostenlosen Lohn- und Gehalts-Check im Internet anbietet. "Nach nur einem Jahr hat sich diese Internetauskunft bereits fest etabliert", stellt Projektleiter Dr. Reinhard Bispinck fest. "Monatlich informieren sich mehr als 50.000 Besucher über die Verdienste in ihrem und in anderen Berufen."
Die Internetseite www.lohnspiegel.de, die vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird, bietet Daten zu tatsächlich gezahlten Löhnen und Gehältern für rund 50 Berufe von Arzthelferinnen bis WirtschaftswissenschaftlerInnen, von Bankkaufleuten bis Werkzeugmachern und von Elektroingenieuren bis zu Verkäuferinnen. Der LohnSpiegel wird in den kommenden Monaten ausgebaut.
Die Informationen beruhen auf den Angaben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die die Internetseite www.lohnspiegel.de besuchen: Im ersten Jahr haben rund 36.000 Besucher den Online-Fragebogen ausgefüllt und dabei Angaben zu ihren Arbeits- und Einkommensbedingungen gemacht. Diese Daten bilden die Grundlage des Lohn- und Gehalts-Checks. Der LohnSpiegel informiert über die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen in den einzelnen Berufen. Er beziffert die Einkommensunterschiede je nach Berufserfahrung und Betriebsgröße und zwischen West- und Ostdeutschland.
Die Internetseite bietet zahlreiche weitere Informationen rund um Lohn und Gehalt: zum Beispiel eine Datenbank mit tarifvertraglich geregelten Vergütungen, Hinweise zu Einkommen im IT-Sektor und zu Einstiegsgehältern von Hochschulabsolventen. Ein Brutto-Netto-Rechner zeigt, was am Ende von Lohn und Gehalt übrig bleibt.
In den nächsten Monaten soll der LohnSpiegel Schritt für Schritt ausgebaut werden. Zu diesem Zweck werden weitere Daten aus einem möglichst breiten Spektrum von Berufen benötigt. Der Fragebogen steht online unter www.lohnspiegel.de zur Verfügung. Unter den Teilnehmern werden wertvolle Preise verlost.
Der LohnSpiegel ist Teil eines internationalen Projekts, das in mehreren europäischen Ländern läuft und von der Europäischen Kommission gefördert wird. In Deutschland wird der LohnSpiegel vom DGB und seinen Gewerkschaften unterstützt.
Quelle und Kontaktadresse:
Hans-Böckler-Stiftung
Rainer Jung, Leiter, Pressestelle
Hans-Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf
Telefon: (0211) 77780, Telefax: (0211) 7778120
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