Wohngeld muss Beitrag zur Armutsvermeidung leisten
(Berlin) - DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki begrüßte am Donnerstag, 22. Mai 2008, in Berlin die vom Bundestag mit überwältigender Mehrheit beschlossene Wohngeldreform und erwartete angesichts der bevorstehenden Sitzung des Bundesrats am Freitag, dass nun auch die Länder zustimmen werden: Der Bundesrat sollte die beschlossene Reform ohne Wenn und Aber passieren lassen. Insbesondere darf nicht an der erstmaligen Einbeziehung der Heizkosten in die Wohngeldberechnung gerüttelt werden.
Seit 2001 wurde das Wohngeld trotz steigender Mieten nicht mehr angepasst. Betroffen sind 800.000 einkommensschwache Haushalte, in den meisten Fällen Rentner, die dringend auf die Erhöhung ihres Wohngeldes ab 1. Januar 2009 warten. Für sie bedeutet diese Erhöhung gerade vor dem Hintergrund explodierender Energiekosten eine längst überfällige Entlastung, konstatierte Matecki.
In der Politik zeigten sich alle betroffen von den Ergebnissen des aktuellen Armuts- und Reichtumsberichts, sagte Matecki. Nun sei der Zeitpunkt gekommen, zu beweisen, wie ernst man es mit der Armutsbekämpfung meine: Kein Bundesland sollte sich deshalb erlauben, gegen die geplante Wohngeldreform zu stimmen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Axel Brower-Rabinowitsch, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060-324
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