Wohnungspolitischer Alarmruf: Wohnungsbau stürzt auf Tiefstand ab – Ruck für bezahlbares Wohnen muss endlich kommen
(Berlin) - Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen ist 2025 um weitere 18 Prozent auf nur noch 206.600 Wohnungen eingebrochen – der niedrigste Wert seit 2012. Der Druck auf den Wohnungsmarkt wächst damit weiter, weil hunderttausende genehmigte Wohnungen wegen hoher Kosten, komplizierter Vorgaben und fehlender Planungssicherheit nicht realisiert werden.
„45.400 Wohnungen weniger innerhalb nur eines Jahres sind ein wohnungspolitischer Alarmruf. Wenn in Deutschland nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt werden, zeigt das schonungslos, wie sehr der Wohnungsbau durch Überregulierung, hohe Baukosten und politische Unsicherheit ausgebremst wird. Die Menschen spüren das längst durch weiter steigende Mieten und fehlenden Wohnraum“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.
„Der Ruck für das bezahlbare Wohnen muss jetzt endlich kommen. Es braucht zwingend einen verbindlichen Abwägungsvorrang für den Wohnungsbau, einen einfachen und rechtssicheren Basisstandard sowie verlässliche Förderbedingungen statt ständig neuer Vorgaben und Richtungswechsel. Sonst wird die ausweglose Situation vieler Wohnungssuchender nicht nur zu einer weiteren Wirtschaftsbremse, sondern sie wird die Gesellschaft auch weiter spalten.“
Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Andreas Schichel, Leiter(in) Pressestelle, Klingelhöferstr. 5, 10785 Berlin, Telefon: 030 824030
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