Pressemitteilung | Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK)
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"Wollen Zusammenarbeit vertiefen" / Erste gemeinsame Sitzung der IHK-Handelsausschüsse ein voller Erfolg

(Bayreuth) - Attraktive Innenstädte waren das zentrale Thema der Sitzung der IHK-Handelsausschüsse der Metropolregion Nürnberg. Erstmals tagten die bei den Industrie- und Handelskammern in Nürnberg, Würzburg, Coburg und Bayreuth gebildeten Handelsausschüsse gemeinsam. Gegenseitiges Kennen lernen, Erfahrungsaustausch und die Diskussion von Best-Practice Beispielen standen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von rund 80 Teilnehmern aus der Metropolregion Nürnberg besucht wurde. "Die positive Resonanz auf diese Veranstaltung zeigt uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind", so Peter Eberl, Vorsitzender des Handelsausschusses der IHK für Oberfranken Bayreuth, über die gelungene Auftaktveranstaltung.

Unter dem Dach der Metropolregion tagten die IHK-Handelsausschüsse erstmals gemeinsam in Bamberg, um aktuelle und für den Handel wichtige Fragestellungen zu diskutieren. Das zentrale Thema Innenstädte habe insbesondere für den Handel eine hohe Brisanz, so Heribert Trunk, Vize-Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth in seiner Begrüßung. "Die Städte müssen jetzt handeln, um nicht gegenüber dem Umland an Bedeutung zu verlieren."

Der gemeinsame Erfahrungs- und Wissensaustausch stand deshalb bei der Veranstaltung für die Beteiligten im Vordergrund. "Der Austausch von Wissen innerhalb der Region ist erforderlich, um rechtzeitig Weichen zu stellen und den regionalen Handel wettbewerbsfähig zu halten", so Eberl. Dabei gehe es nicht darum, die Innenstädte und deren Aktivitäten zu vereinheitlichen, sondern vielmehr um eine Stärkung deren Individualität. "Jede Stadt muss für sich selbst ihr Alleinstellungsmerkmal finden und so ein individuelles Profil erarbeiten", betonte Ralph-Dieter Schüller, Vorsitzender des Handelsausschusses der IHK Würzburg-Schweinfurt. "Das Ziel ist Veredelung, nicht Gleichmacherei."

Stadtmarketing: Bamberg als Vorbild

Auf diesem Gebiet agiert die Stadt Bamberg bereits seit längerem mit großem Erfolg und hat mittlerweile bundesweite Vorbildfunktion erlangt. Klaus Stieringer vom Stadtmarketing Bamberg erläuterte anhand zahlreicher Projekte, worauf es aus seiner Sicht beim erfolgreichen Stadtmarketing ankommt. Essentiell wichtig sei es, die Pluspunkte der Stadt herauszuarbeiten und die Aktivitäten zu emotionalisieren. "Innenstädte müssen inszeniert werden." Dabei genüge es nicht, wenn die Gäste nach ein paar Stunden wieder abreisen. "Sie müssen in der Stadt verweilen." Die Zielgruppe jeder einzelnen Veranstaltung müsse man dabei stets im Auge haben und sich an deren spezifischen Bedürfnissen orientieren. Nur so könne es gelingen, langfristig ein Image für die jeweilige Stadt zu kreieren.

Über den Imagewandel eines Bamberger Straßenzuges berichteten die Akteure des Straßenmanagements "interesSAND", Yvonne Slanz und Markus Schäfer. Durch die Aktionen und Aktivitäten dieser Initiative konnte der gesamte Stadtteil Sand rund um die Bamberger Sandstraße aufgewertet und mit einem neuen, positiven Image besetzt werden.

Schritt in die richtige Richtung

Zahlreiche weitere Projekte und Lösungsansätze zur Gestaltung der Innenstädte wurden von den Vorsitzenden der jeweiligen Handelsausschüsse im Lauf der Veranstaltung präsentiert. Geschäftsführerin des Handelsausschusses der IHK zu Coburg, Patricia Leistner-Wolf, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nicht jedes erfolgreiche Einzelhandelskonzept eins zu eins in einer beliebigen Stadt wiederholt werden könne. Vielmehr müssten die regionalen Besonderheiten und Spezifika der jeweiligen Stadt berücksichtigt und in die Konzeption einbezogen werden.

Die Vielfalt und Kreativität der laufenden Projekte bestärkte die Beteiligten in ihrer Forderung nach wechselseitigem Austausch. "Es gibt in jeder Region so viele positive Beispiele. Wir können alle nur voneinander lernen", so das Fazit von Gabriele Hohenner, Geschäftsführerin des Handelsausschusses der IHK für Oberfranken Bayreuth. Somit waren die Beteiligten auch sicher, dass die gemeinsame Sitzung der Handelsausschüsse zu einer dauerhaften Einrichtung wird. "Auf dem Weg zu einer starken Einheit `Metropolregion´ ist dies ein weiteres Mosaiksteinchen", resümierte Wolf Maser, Vorsitzender des Handelsausschusses der IHK Nürnberg.

Quelle und Kontaktadresse:
Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK) Pressestelle Bahnhofstr. 23-27, 95444 Bayreuth Telefon: (0921) 886-0, Telefax: (0921) 886-9299

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