Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)

Zeitungstarif: Verlegerangebot reicht nicht aus

(Berlin) - Ohne Ergebnis wurde am heutigen Dienstag die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Deutschen Journalisten-Verband und den Zeitungsverlegern nach mehreren Stunden vertagt.

Zu Beginn hatten die Verleger angeboten, die GehĂ€lter fĂŒr die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen in zwei Stufen um 1,2 und 1,3 Prozent bei einer Laufzeit von 32 Monaten zu erhöhen. DarĂŒber hinaus wurde eine Corona-PrĂ€mie von 350 Euro angeboten. "Auch wenn es zu begrĂŒĂŸen ist, dass der BDZV frĂŒhzeitig ein Angebot unterbreitet, so muss doch festgestellt werden, dass die Vorstellungen der Verleger sehr weit hinter den berechtigten Forderungen der Journalistinnen und Journalisten zurĂŒckbleiben", sagte DJV-VerhandlungsfĂŒhrer Stefan Endter.

"Seit Mai 2019 sind die Gehaltstabellen nicht mehr erhöht worden. Es ist Zeit fĂŒr eine angemessene Einkommenssteigerung", sagte Endter und verwies auf die Entwicklung der Inflation. Der DJV fordert 4,8 Prozent mehr Einkommen fĂŒr Redakteure und feste Freie bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. DarĂŒber inaus sollen Elemente der Flexibilisierung in die Verhandlungen mit den Zeitungsverlegern eingefĂŒhrt werden.

Der nĂ€chste Verhandlungstermin wurde fĂŒr den 24. Januar 2022 vereinbart. "Wir erwarten", so der DJV-VerhandlungsfĂŒhrer, "dann ein deutlich verbessertes Angebot."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Torstr. 49, 10119 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13

(sf)

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