Pressemitteilung | Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
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Zertifikate und Finanzkrise: Bekomme ich mein Geld zurĂĽck? / Informationsveranstaltung der Verbraucherzentrale Sachsen am 11. November in Leipzig

(Leipzig) - Der Name Lehmann-Brothers ist spätestens seit dem 15. September 2008, dem Tag, an dem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gegenüber der Lehmann Brothers Bankhaus AG ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen hat, ein Begriff für verlustreiche Geldanlagen. Insbesondere tausende Inhaber von Zertifikaten bangen seither um die Rückzahlung ihres Geldes. Welche Chancen bestehen, etwas von den Ersparnissen wiederzusehen, soll im Rahmen einer von der Verbraucherzentrale Sachsen organisierten Veranstaltung erläutert werden. Am 11. November 2008 können sich dazu Betroffene und Interessierte ab 17.30 Uhr im Saal des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Grimmaische Straße 6 in 04109 Leipzig informieren lassen.

In den vergangenen Jahren erlebten Zertifikate einen Boom. Allein von Lehmann-Brothers wurden etwa 75 verschiedene Zertifikats- bzw. Anleihetypen auf den europäischen und damit auch auf den deutschen Markt gebracht. Andere Herausgeber, wie zum Beispiel die HSH Nordbank, taten es ähnlich. Der Vertrieb erfolgte über die ortsansässigen Banken und Sparkassen. Verbraucher berichten, dass in den Beratungsgesprächen bei den Banken der Eindruck erweckt wurde, dass es sich bei dieser Anlageform um eine sichere Geldanlage handele. Das ist ein Indiz dafür, warum auch viele Zertifikate an Senioren verkauft werden konnten. In Hinblick auf die Sicherheit hat sich nun jedoch das Gegenteil herausgestellt.

Ist jetzt alles Geld verloren? Warum greift die Einlagensicherung nicht? Ist ein Vorgehen gegen die beratende Bank oder Sparkasse Erfolg versprechend? Wann wurden seitens des Bankberaters Pflichten verletzt, die einen Schadensersatzanspruch auslösen? Wie lange habe ich Zeit, meine Ansprüche geltend zu machen? Welche Kosten können dabei auf mich zukommen?

Diese und weitere Fragen werden von der Verbraucherzentrale Sachsen und im Rahmen des Vortrages vom Fachanwalt fĂĽr Bank- und Kapitalmarktrecht, Herrn Kai Malte Lippke, beantwortet.

Quelle und Kontaktadresse:
Verbraucherzentrale Sachsen e.V. Pressestelle BrĂĽhl 34-38, 04109 Leipzig Telefon: (0341) 696290, Telefax: (0341) 6892826

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