Zu den Arbeitsmarktreformen gehören Mindestlöhne
(Berlin) - Zu den von Bundesarbeitsminister Müntefering angekündigten Arbeitsmarktreformen fordert der DGB die Bundesregierung auf, das Arbeitnehmer-Entsendegesetz auszuweiten, um arbeitende Menschen vor Armut zu schützen, so DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Donnerstag, 11. Januar 2007, in Berlin.
Die Arbeitsplätze, die gerade entstehen, müssen auch qualitative Standards erfüllen. Es sei der falsche Weg, wenn das Motto nur laute: Lieber eine schlecht bezahlte Arbeit als keine Arbeit, weil damit die Armut trotz Arbeit nicht verhindert würde, so Claus Matecki.
Alle Modelle zur Belebung des Arbeitsmarktes, die von der Bundesregierung derzeit geprüft würden, müssten unter der Prämisse stehen, dass Arbeit ein existenzsicherndes Einkommen garantiert. Es dürfe nicht so sein, dass jede Arbeit als zumutbar angesehen wird, es sei denn, die Entgelte seien sittenwidrig.
Die Politik hat hier eine Verantwortung gegenüber den arbeitenden Menschen, Arbeit muss in Würde erfolgen. Sklavenlöhne dürfen nicht Praxis werden.
Die Gewerkschaften wollen Armutslöhne verhindern, deshalb dürfen Entgelte nicht unter 7,50 Euro pro Stunde liegen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Marion Knappe, Pressesprecherin
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060324
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