Zum Auftritt von US-Präsident Donald Trump und seines Handelsministers im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos erklärt BGA-Präsident Dr. Holger Bingmann:
(Berlin) - "Das Verhängen fragwürdiger Strafzölle trägt sicherlich nicht zur Förderung eines fairen Welthandels bei. Die Administration Trumps hat offensichtlich nicht verstanden, dass die Zeiten passé sind, in denen eine Wirtschaftsmacht eine andere mit derartigen Maßnahmen im Alleingang in die Knie zwingen kann. Handelspolitik macht man heutzutage mit dem Skalpell und nicht mit dem Vorschlaghammer. Die Weltordnung von heute ist multipolar und selbst eine große Volkswirtschaft wie die USA ist am Ende auf die Spielregeln einer WTO angewiesen. Eine starke, globale Handelsordnung schützt schließlich auch maßgeblich die Interessen amerikanischer Unternehmen vor unfairen Handelspraktiken.
Den Drohgebärden kann man allerdings auch etwas Gutes abgewinnen: Sie rufen in Erinnerung, wie wichtig für uns eine starke und geeinte EU ist. Nur mit einer gemeinsamen, kohärenten Handelspolitik aller 27 Mitgliedstaaten wird man sich gegenüber solchen wirtschaftspolitischen Einschüchterungsversuchen weiterhin behaupten können."
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V. (BGA)
André Schwarz, Pressesprecher
Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 590099521, Fax: (030) 590099539
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