Zum Brexit: "Großbritannien spielt ein gefährliches Spiel"
(Frankfurt am Main) - Zu den gestrigen Brexit-Ankündigungen der britischen Premierministerin Theresa May sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA:
"Es ist kaum vorstellbar, wie der neue Vorschlag der britischen Premierministerin zu einem Kompromiss über das Austrittsabkommen führen könnte. Der harte Brexit wird immer wahrscheinlicher. Um einen solchen ungeordneten Brexit in letzter Minute doch noch zu verhindern, sollte Theresa May auf die Kräfte im britischen Parlament zugehen, die eine engere Anbindung an die EU und den Verbleib in der Zollunion unterstützen. Auf einen Sinneswandel der Brexit-Befürworter zu hoffen, ist ein riskantes Spiel. Kommt es bis zum 29. März zu keiner Einigung, bezahlen das die Bürger mit dem Verlust von Wohlstand und Arbeitsplätzen. Für die europäische Wirtschaft bleibt das oberste Ziel, den Binnenmarkt und die Integrität der EU zu erhalten. Schon deswegen gibt es wenig Spielraum für Nachverhandlungen beim Austrittsabkommen."
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
Holger Paul, Leiter Kommunikation
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66030, Fax: (069) 66031511
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