Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
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ZV Mitgliederversammlung 2026 in Würzburg: Klare Positionen und wichtige Weichenstellungen / Fred Schumacher ist neuer Hauptgeschäftsführer

(Würzburg/Köln) - Mit einem klaren Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit des Friseurhandwerks, wichtigen personellen Entscheidungen und einem intensiven Austausch über die Herausforderungen der Branche endete die Mitgliederversammlung des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV), die am 14. und 15. Juni 2026 in Würzburg stattfand. Gastgeber der Veranstaltung war der Landesinnungsverband Friseure und Kosmetiker Bayern. Ein besonderer Dank gilt Landesinnungsmeister Christian Kaiser, der als Mitglied des ZV -Vorstands die Organisation vor Ort begleitet und die Delegierten in Würzburg willkommen geheißen hat.

Zukunft aktiv gestalten

In ihrer Eröffnungsrede würdigte ZV -Präsidentin Manuela Härtelt -Dören das Engagement der Delegierten und betonte die Bedeutung einer starken und geschlossenen Interessenvertretung für das Friseurhandwerk. Mit Blick auf die Herausforderungen der Branche hob sie hervor, dass die Erfolge der vergangenen Monate – wie etwa die Aufnahme des Friseurhandwerks in den Katalog des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes – das Ergebnis einer gemeinsamen und konsequenten Verbandsarbeit seien.Im Mittelpunkt der Beratungen standen die politische Interessenvertretung, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Betriebe, die Fachkräftesicherung sowie die strategische Weiterentwicklung des Verbands.

Fred Schumacher zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt

Die Delegierten bestätigten Fred Schumacher als neuen Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands . Der Betriebswirt mit berufspädagogischem Schwerpunkt ist derzeit beim Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk tätig und wird seine neue Aufgabe zum 1. September 2026 antreten. Schumacher dankte den Delegierten für das ntgegengebrachte Vertrauen und skizzierte seine Ziele für die kommende Zeit: „Der Zentralverband lebt vom Engagement seiner ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter sowie seiner Mitarbeitenden. Mir ist wichtig, diese wertvolle Arbeit sichtbar zu machen, den Dialog innerhalb der Organisation weiter zu stärken und gemeinsam neue Impulse für die Zukunft unseres Handwerks zu setzen. Respekt vor der Aufgabe und ein offener Austausch werden dabei die Grundlage meiner Arbeit sein.“ Fred Schumacher folgt auf Holger Stein, der dem Verband über mehr als zwei Jahrzehnte verbunden war und seit Frühjahr 2023 die Funktion des Hauptgeschäftsführers innehatte. Sein Ausscheiden erfolgt zum 30. Juni 2026.

Digitalisierung und neue Formate im Fokus

Neben den politischen und organisatorischen Themen beschäftigten sich die Delegierten auch mit der Weiterentwicklung moderner Kommunikations - und Veranstaltungsformate. Mit dem Pilotprojekt „glow -up.tv“ wurden neue Möglichkeiten der digitalen Kundenansprac he und Informationsvermittlung im Friseurhandwerk vorgestellt. Zudem beauftragten die Delegierten den Zentralverband, Lösungen für einen digitalen Kanal zu entwickeln, der Mitgliedsbetrieben einen einfachen Zugang zu den Angeboten, Dienstleistungen und Informationen des Verbands ermöglicht. Auch die kommenden Branchenhighlights standen im Fokus. Mit dem Finale des HNX Awards | Deutsche Meisterschaft der Friseure im September in Düsseldorf, der Präsentation der neuen Trendkollektion und innovativen digitalen Formaten setzt der Zentralverband weiterhin auf moderne Plattformen für Austausch, Inspiration und die Sichtbarkeit handwerklicher Exzellenz.

Impulse aus dem Handwerk: Jörg Dittrich zu Gast

Ein besonderer Höhepunkt des zweiten Veranstaltungstages war der Besuch von Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). In seinem Impulsvortrag zeichnete er ein realistisches Bild der aktuellen wirtschaftlichen und politisch en Herausforderungen für das Handwerk und warb für einen starken Schulterschluss innerhalb der Organisationen. „Man kann Dinge beeinflussen, aber nur gemeinsam“, betonte Dittrich. Mit Blick auf die politischen Rahmenbedingungen machte er deutlich, dass die Herausforderungen des Handwerks seit langem bekannt seien. Umso wichtiger sei es, dass die Politik nun verlässliche Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland umsetze. Themen wie steigende Lohnzusatzkosten, Sozialabgaben, Fachkräftesicherung und die Entlastung mittelständischer Betriebe standen dabei im Mittelpunkt.In der anschließenden Diskussion brachte Bayerns Landesinnungsmeister Christian Kaiser die zunehmende Zahl von Ausnahmebewilligungen im Friseurhandwerk zur Sprache. Er bat den ZDH sowie den Deutschen Handwerkskammertag um Unterstützung für eine strengere und bundesweit einheitliche Handhabung der Bewilligungsverfahren und Sachkundeprüfungen. Jörg Dittrich sagte seine Unterstützung ausdrücklich zu. Auch die weitere Bekämpfung von Schwarzarbeit wurde thematisiert. Die Delegierten begrüßten die Fortschritte, die durch die Aufnahme des Friseurhandwerks in das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz erzielt werden konnten, und unterstrichen die Bedeutung fairer Wettbewerbsbedingungen für die Zukunft der Branche.

Starker Zusammenhalt und klare Perspektiven

Die Mitgliederversammlung 2026 stand insgesamt im Zeichen eines konstruktiven Austauschs, wichtiger Entscheidungen und eines starken Zusammenhalts innerhalb der Organisation. Zahlreiche Fachthemen – von den EUROSKILLS 2027 über neue Wege des Quereinstiegs bis hin zur Mitgliedergewinnung – wurden diskutiert und mit konkreten
Perspektiven für die kommenden Jahre verknüpft. „Die vergangenen zwei Tage haben gezeigt, wie viel Kompetenz, Engagement und Gestaltungswille in unserer Organisation steckt. Gemeinsam werden wir die Interessen des Friseurhandwerks weiterhin mit Nachdruck vertreten und die Zukunft unserer Branche aktiv gestalten“, resümierte ZV -Präsidentin Manuela Härtelt -Dören zum Abschluss der Versammlung.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, Bele Graniger, Pressereferent(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel-Aviv-Str. 3, 50676 Köln, Telefon: 0221 9730370

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