Pressemitteilung | ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie
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ZVEI fordert politische Weichenstellung für intelligente Netze

(Frankfurt am Main) - Anlässlich des heute (23. März 2010) veröffentlichten Jahresberichts der Bundesnetzagentur fordert der ZVEI die Bundesregierung auf, mit dem für den Herbst angekündigten Energiekonzept die Weichen für eine zukunftsfähige Energieversorgung zu stellen. "Der dazu nötige Umbau der Stromnetze zu intelligenten Netzen ist in den nächsten Jahren eine der größten Herausforderungen der Bundesregierung, wenn sie mehr Klimaschutz haben will", betonte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. Bereits in den vergangenen Jahren habe die Integration der rasant wachsenden erneuerbaren Energien an die Betreiber der Netzinfrastrukturen, aber auch an die herstellende Industrie, neue und große Anforderungen gestellt. Auch für die Elektromobilität seien leistungsfähige Netze erforderlich.

Künftig werde es auf eine intelligente Verknüpfung der fluktuierenden Energieerzeugung mit der Energienachfrage beim Kunden ankommen, sagte Dr. Mittelbach. Dafür seien neue Technologien und beträchtliche Investitionen erforderlich. Deshalb brauche die Industrie verlässliche, praktikable Rahmenbedingungen in einem zukunftsweisenden Energiekonzept. Dies müsse eine Überprüfung der Praxis der Regulierungsbehörden beinhalten, die bisher Investitionen in neue Techniken behindere. Der ZVEI stehe hierfür als konstruktiver Gesprächspartner zum Dialog bereit.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) Pressestelle Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317

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