Zwangsentflechtung im Energiesektor gefährdet Versorgungssicherheit
(Berlin) - Zum Thema Entflechtung der deutschen Strom- und Gasnetze sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel am Freitag, 12. Januar 2007, in Berlin:
Der DGB lehnt eine zwangsweise Entflechtung der deutschen Strom- und Gasnetze ab. Die unzureichende Wettbewerbssituation auf den Energiemärkten ist zwar nicht länger hinnehmbar. Es darf aber nicht nur durch die Kostenbrille geguckt werden. Die Strom- und Gas-Versorgung ist von derart zentraler Bedeutung, dass es vor allem auf die Versorgungssicherheit ankommt. Diese würde aber im Zuge einer Entflechtung der Netze gefährdet. Beispiele aus anderen Ländern zeigen, dass nach einer Entflechtung Netze schlechter gewartet werden und weniger in neue, innovative Netze investiert wird. Außerdem würde es zum Abbau von Beschäftigung kommen.
Wir brauchen stattdessen ein Gesamtkonzept für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Beschäftigungssicherung, das gleichzeitig wirtschaftlich ist. Durch Innovationen müssen neue Netze und Technologien für Energieeinsparung und Energieeffizienz entwickelt werden. Dann wird auch spätestens klar, dass der Wiedereinstieg in die Kernenergie nicht nur eine gefährliche technologische Sackgasse darstellt, sondern unrentabel ist.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Bundesvorstand
Marion Knappe, Pressesprecherin
Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Telefon: (030) 24060-0, Telefax: (030) 24060324
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