Verbändereport AUSGABE 3 / 2016

Auffallen um jeden Preis

Wettbewerbe als Instrument des Verbandsmarketings

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Eine Auszeichnung zu erhalten, ist eine große Ehre – eine Auszeichnung zu vergeben, ist eine großzügige Geste. Warum nicht außergewöhnliche Leistungen belohnen und gleichzeitig etwas für das eigene Image tun? Wettbewerbe sind ein ideales Marketing-Instrument für Verbände. Sofern man sie richtig konzipiert und organisiert.

Einen Wettbewerb zum eigenen Thema zu starten, ist nicht so schwer: Es gibt Kultur-Wettbewerbe beispielsweise für Fotos, Videos oder Musik, es gibt Journalistenwettbewerbe für Reportagen und Pressefotos, es gibt Sport-Wettbewerbe, Ideen- und Innovations-Wettbewerbe, Wettbewerbe für bestimmte Zielgruppen wie Fachleute, Nachwuchs, Drehbuchautoren ... Worauf muss man achten, um einen Wettbewerb zum eigenen Nutzen zu konzipieren? Das Reglement: Was muss unbedingt geregelt werden? Bei jedem Wettbewerb müssen die „Spielregeln“ im Vorfeld festgelegt und kommuniziert werden. Kaum etwas ist schädlicher für das eigene Image als intransparente Regularien, die den Eindruck von Willkür erzeugen, oder im Nachhinein geänderte Regeln. Geklärt werden müssen im Vorfeld unter anderem diese Fragen: Teilnehmerkreis: Wer darf überhaupt teilnehmen? Sind Eigenbewerbungen möglich? Oder nur Vorschläge durch Dritte? Oder beides? Können sich nur Einzelpersonen bewerben oder auch Teams? Wer bekommt bei Team-Bewerbungen

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Autor

Daniela Burkhardt

arbeitete viele Jahre als Hörfunk- und Fernsehjournalistin sowie als Talk-Moderatorin, vor allem für den Bayerischen Rundfunk, aber auch für private Sender wie Sat1. Nach einem „Seitenwechsel“ war die promovierte Germanistin und ausgebildete Journalistin als Pressesprecherin tätig. Als Medien- und Rhetorik-Coach bereitet sie nun Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Showbusiness gezielt auf öffentliche Auftritte in den Medien (Statements, Interviews, Talkshowauftritte) und vor Publikum (Podium, Fachvorträge) vor. Sie entwickelt außerdem mit ihrem Unternehmen EDLAB außergewöhnliche Publicity-Medien-Projekte.

http://www.bc-zwei.de
Autor

Andreas Schümchen

studierte an der TU Berlin Germanistik, Medienwissenschaft, Psychologie und Kunstgeschichte und wurde an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg zum Dr. phil. promoviert. Er war unter anderem Chefredakteur des Fachmagazins „Medien Bulletin“ und Leiter des Referats Publizistik und Kommunikation beim Grimme-Institut in Marl, bevor er 2000 zum Professor für Journalistik an die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin berufen wurde, wo er seit 2013 Direktor des Instituts für Medienentwicklung und -analyse (IMEA) ist.

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