Verein Klimaschutz-Unternehmen veröffentlicht Daten des Sustainable Economy Barometers 2026

Studie: Großteil der deutschen Wirtschaft steht weiter hinter den Klimazielen

Entgegen der öffentlichen Debatte steht der Großteil der deutschen Wirtschaft weiter hinter den Klimazielen und bewertet die nachhaltige Modernisierung der Wirtschaft als Standortvorteil. Das zeigen die Daten das Sustainable Economy Barometer 2026. Die repräsentative Befragung von privatwirtschaftlichen Entscheidungsträger:innen in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden wurde heute zum Auftakt des Sustainable Economy Summit in Berlin erstmals vorgestellt. Knapp zwei Drittel (65,1 %) sehen Nachhaltigkeit als Treiber des langfristigen Unternehmenserfolgs – die deutliche Zustimmung liegt sogar sieben Prozentpunkte über dem Befragungsergebnis von 2023.

Der klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaft wird mehrheitlich eine hohe Bedeutung für den künftigen Wirtschaftsstandort Deutschland zugeschrieben (56,4 %). Bereits jedes zweite Unternehmen hat Effizienzmaßnahmen ergriffen, etwa zur Energieeinsparung. Der Umstieg auf erneuerbare Energieträger hat ebenfalls an Dynamik gewonnen: 38,6 % der Unternehmen haben diesen Schritt vollzogen, ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber 2023. Mehr als die Hälfte (56,6 %) der Entscheider bewerten die wiederkehrende politische Debatte um eine Verschiebung der Klimaziele als wirtschaftlich schädlich. Gefragt nach dem sinnvollsten politischen Instrumente-Mix für das Erreichen einer klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaft nennt knapp jede:r Zweite (48,3 %) den Abbau klimaschädlicher Subventionen als wichtigste Maßnahme; gefolgt von einer niedrigeren Besteuerung nachhaltiger Produkte (40,7 %) sowie der steuerlichen Förderung nachhaltiger Maßnahmen für Unternehmen (36,5 %).


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/wirtschaft-widerspricht-klimaskepsis-und-fordert-mehr-politische-verlaesslichkeit-172097/

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