Bauherren-Schutzbund erklärt mit zehn typischen Fallbeispielen die Tücken einer energetischen Sanierung

Studie zeigt, wo bei der Bestandssanierung Schadensrisiken entstehen und wie Verbraucher diese vermeiden können

Wer eine Bestandsimmobilie energetisch oder nachhaltig sanieren möchte, steht meist vor einem anspruchsvollen Projekt: Alte Bausubstanz trifft komplexe technische Anforderungen und mehrere Gewerke müssen zusammengebracht werden. Eine neue Kurzstudie im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), erstellt vom Institut für Bauforschung e. V. (IFB), zeigt anhand von zehn typischen Fallbeispielen, wo bei der Bestandssanierung besonders häufig Schadenrisiken entstehen und wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese vermeiden können. Die Kurzstudie macht deutlich: Schäden entstehen nicht nur durch handwerkliche Ausführungsfehler. Vor allem unvollständige Bestandsaufnahmen, nicht abgestimmte Einzelmaßnahmen oder Fehler im Umgang mit Förderbedingungen können für Eigentümerinnen und Eigentümer teuer werden.

Der BSB empfiehlt Eigentümerinnen und Eigentümern, Sanierungsvorhaben frühzeitig vorzubereiten und nicht allein nach einzelnen Angeboten oder kurzfristigen Förderanreizen zu entscheiden. Stattdessen sind eine umfassende Bestandsanalyse sowie die Abstimmung aller Einzelmaßnahmen auf Gebäudehülle, Anlagentechnik und Nutzung entscheidend. Unabhängige Kontrollen helfen zudem, Planungsunterlagen zu prüfen und Schäden im Bauablauf rechtzeitig zu erkennen.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/bauherren-schutzbund-zeigt-zehn-typische-schadenrisiken-bei-der-sanierung-von-wohngebaeuden-173335/

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