Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Der Koalitionsvertrag enthält eine Reihe positiver Aspekte. Es gibt aber auch einen deutlichen Bedarf an positiven Konkretisierungen bei der politischen Umsetzung - vor allem bei den geplanten Regelungen für mehr Energieeffizienz im Wohnungsbestand und zu den Kosten der Unterkunft", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen anlässlich des GdW-Verbandstages 2009. Dieser steht unter dem Motto "Die deutschen Wohnungsunternehmen: Gut und sicher wohnen auch in schwierigen Zeiten" in Berlin.
(Henstedt-Ulzburg) - Bei der Kfz-Versicherung lässt sich mancher Euro sparen: Wer jetzt Beiträge vergleicht, kann durch einen Policenwechsel günstiger fahren. Bis zum 30. November muss die Kündigung beim alten Versicherer sein. Was es alles zu beachten gibt, dazu berät der Bund der Versicherten (BdV) am 12. November von 12 bis 17 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-0003215.
(Bonn) - Weniger Bürokratie in der Forschungsförderung der Europäischen Union fordern die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). In einem gemeinsamen Brief an den Leiter der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission, Dr. José Manuel Rodriguez, haben sich HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel und DFG-Präsident Prof. Dr. Matthias Kleiner für schnellere, transparentere und einfachere Verfahren in konkreten Problembereichen ausgesprochen.
(Köln) - Die ostdeutsche Wirtschaft ist nach dem Mauerfall und anschließendem Systemwechsel doppelt so schnell gewachsen, wie es in anderen Regionen der Welt unter ähnlichen Ausgangsbedingungen der Fall war: In diesem Jahr erreicht das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 70 Prozent des westdeutschen Wertes - nach der ökonomischen Konvergenz-Theorie wäre dieses Ziel erst im Jahr 2028 zu erreichen gewesen. Die durch die massive Förderung bedingte schnellere Schlagzahl wird sogar dazu führen, dass Ostdeutschland mit seiner Wirtschaftsleistung bereits in einem guten Jahrzehnt zu den schwächeren Westländern wie Schleswig-Holstein und Niedersachsen aufgeschlossen hat. Die speziellen Hilfen für die neuen Länder - wie der Solidarpakt und der Solidaritätszuschlag zur Finanzierung - sollten dann auslaufen. Im Anschluss reicht der übliche Länderfinanzausgleich in Kombination mit der Regionalförderung vollkommen aus, um die Lebensverhältnisse in strukturschwachen Gebieten weiter zu verbessern.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband rät Journalistinnen und Journalisten davon ab, die Themendienste der Bundesagentur für Arbeit für ihre redaktionelle Berichterstattung einzusetzen. Die Arbeitsagentur bietet Radiosendern einen Audiodienst mit sendefähigen Hörfunkbeiträgen und seit wenigen Tagen einen Themendienst Print mit Artikeln und Interviews sowie Fotos an. Bedingung für den kostenfreien Abdruck des Text- und Fotomaterials ist, dass die Redaktionen die Texte ohne Bearbeitungen und Änderungen übernehmen. Kürzungen sind nur in beschränktem Umfang zugelassen, Ergänzungen unzulässig.
(Walldorf) - Dauerbrenner unter den SAP-Anwendern bleibt die Vergütung für das SAP-Support-Modell. Hintergrund für die anhaltende Diskussion ist der von SAP an ihre Kunden verschickte Brief mit den Preiserhöhungen der Wartungssätze speziell beim Standard Support (Pflegevergütung). Dieser hat für Unmut bei den betroffenen Unternehmen - vor allem langjährige SAP-Kunden - gesorgt. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. setzt sich daher weiterhin aufgrund der andauernden Kritik aus den Mitgliedsunternehmen gemeinsam mit dem jüngst gegründeten CIO-Beirat für eine deutliche Unterscheidung der SAP-Support-Modelle in Preis und Leistungsumfang ein. Beim SAP Enterprise Support in Deutschland und Österreich entfällt die Preissteigerung aufgrund der Entwicklung des vom Statistischen Bundesamt ausgegebenen Index1 der von SAP als Preiserhöhungsmechanismus herangezogen wird. Unklarheit herrscht noch über die Preiserhöhung des SAP Enterprise Support in der Schweiz.
(Berlin) - Dass der Uelzener Bahnhof unwiderstehlich ist, behaupten die Bürger der niedersächsischen Heidestadt schon länger. Ab heute (3. November 2009) hängt die Bestätigung in Messing graviert am mosaikverzierten Hauptportal: "Bahnhof des Jahres 2009" steht dort unter dem Prüfsiegel "Allianz pro Schiene" zu lesen. Bahnbegeisterte und Politiker enthüllten im Beisein von Uelzens Bürgermeister Otto Lukat (SPD) und Andre Zeug (DB Station & Service) die massive Siegertafel. Eine Urkunde für sein ausgezeichnetes Regime überreichte die "Bahnhof des Jahres"-Jury dem Manager des Hundertwasserbahnhofs, Marco Schlott. "Der Hundertwasserbahnhof ist ein Gesamtkunstwerk", sagte Jury-Mitglied Christian Schultz vom Deutschen Bahnkunden-Verband. "Viele Fahrgäste sind ja äußerst kritisch mit der Bahn, aber in so einem Bauwerk verzeiht man sogar eine Zugverspätung", sagte Schultz und betonte, dass der Bahnhof neue Maßstäbe gesetzt habe: "In Uelzen ist es der Bahnhof selbst, der die Touristen anzieht." Auch Jury-Mitglied Dirk Flege (Allianz pro Schiene) lobte Hundertwassers "bunten Bahnhof mit herrlich runden Formen". Schönheit und Kundenfreundlichkeit gingen in Uelzen Hand in Hand.
(Hamburg) - Hausflure und Treppen sind für die Mieter eines Hauses ein wichtiger Teil ihres Wohnumfeldes. Sie dienen als Zugang zu den Wohnungen und im Falle eines Feuers als Fluchtweg. Hausflure und Treppen sind Gemeinschaftsflächen. Dennoch betrachten viele Bewohner sie als Teil der eigenen Wohnung. Sie stellen dort Kinderwagen, Garderoben oder Schuhregale auf. Damit versperren sie oft den Weg. Ärger mit dem Vermieter und Mitmietern ist damit programmiert. Deshalb mussten in der Vergangenheit immer wieder deutsche Gerichte über diesen Streitfall entscheiden. Grundsätzlich sind Garderoben, Schuhe oder Schränke nicht im Treppenhaus erlaubt, so das OLG Hamm in seinem Beschluss vom 4. Dezember 2008 (Az. 15 Wx 198/08). Sie gehören in die Wohnung. Darauf weist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. hin. Auch Dekorationsgegenstände wie z.B. Blumenkübel dürfen nicht im Treppenhaus abgestellt werden.
(Frankfurt am Main) - Der Aufwärtstrend in der deutschen chemischen Industrie hat im dritten Quartal 2009 an Substanz gewonnen. Das geht aus dem Bericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur wirtschaftlichen Lage der Branche hervor. Die Produktion stieg gegenüber dem Vorquartal kräftig an, da sich im In- und Ausland die Nachfrage nach Chemikalien spürbar belebte. Alle Sparten profitierten von der konjunkturellen Erholung, betonte der VCI. Dadurch verbesserte sich auch die Kapazitätsauslastung der Anlagen weiter. Sie lag allerdings mit 76,8 Prozent noch immer erheblich unter dem für die Branche üblichen Durchschnitt.
(Berlin) - "Die Arzneimittelausgaben liegen in diesem Jahr bislang 1,3 Prozent-Punkte unter dem prognostizierten Ergebnis. Aus diesem Grund haben wir die vereinbarte Steigerungsrate von 6,6 Prozent auf 5,6 Prozent nach unten korrigiert. Dies ist für 2009 ein sehr gutes Ergebnis." Das hat Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute (3. November 2009) in Berlin gesagt.





