Verbands-Presseticker
(Berlin) - Seit Jahrzehnten beweist der zahnärztliche Berufsstand als Teil der gemeinsamen Selbstverwaltung erfolgreich, dass er krisenfest, verantwortungsbewusst und versorgungsnah ist. Zum Tag der Selbstverwaltung warnt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) noch einmal eindringlich vor den Folgen, die auch durch die aktuellen Sparpläne der Bundesregierung für die Gestaltungsfreiheit der Selbstverwaltung drohen.
(Ulm) - Prävention und Früherkennung sind die wichtigsten Säulen einer zukunftsweisenden Gesundheitsversorgung, die zuallererst das Wohlergehen der Bevölkerung im Auge hat. Das hat auch die Politik erkannt und sich auf die Fahnen geschrieben. Doch zwischen wohlfeiler Rede und praktischer Gesetzgebung klafft ein Abgrund voller Widersprüche: Prävention soll vorangebracht werden, aber nur, wenn es weniger kostet.
(Berlin) - Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts ist das Strom-VKG politisch und europarechtlich noch längst nicht abgeschlossen. Die entscheidende beihilferechtliche Genehmigung durch die EU-Wettbewerbskommission steht weiterhin aus. Dabei muss die Erforderlichkeit und Geeignetheit des Instruments zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit nachgewiesen werden. Eben diese sind laut einer heute präsentierten Studie von Connect Energy Economics nicht gegeben.
(Berlin) - Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) unter Handwerksbetrieben hat ergeben, dass hoher Aufwand, zusätzliche Kosten und fehlende Vorgaben die Umsetzung der E-Rechnung derzeit noch deutlich bremsen.
(Frankfurt am Main) - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) hat anlässlich ihres heutigen 49. Bildungsforums eine Qualitätsoffensive für die frühkindliche Bildung in Hessen gefordert. Im Mittelpunkt müssten zwei Aufgaben stehen, an denen sich die Zukunftsfähigkeit des Standorts entscheide: eine flächendeckend wirksame Sprachförderung und die frühe Förderung von Neugier, insbesondere an mathematisch-technischen Zusammenhängen.
(Berlin) - Mit der Unterzeichnung eines umfassenden Dokumentenpakets durch die Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. (DFWR) und des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH) am 15.05.2026 ist die neue „Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz 2026“ (RVWV 2026) in Kraft getreten. Damit wird das zentrale Regelwerk der Branche an aktuelle rechtliche und technische Standards angepasst.
(Berlin) - Die Zahl derjenigen, die für Künstliche Intelligenz Geld ausgeben, ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 13 Prozent der KI-Nutzerinnen und -nutzer zahlen für mindestens eine KI-Anwendung, im Vorjahr lag der Anteil erst bei 8 Prozent. Weitere 29 Prozent können sich vorstellen, künftig auf eine Bezahlversion umzusteigen (2025: 22 Prozent). Eine klare Absage an kostenpflichtige KI erteilen dagegen 49 Prozent, nach 62 Prozent im Vorjahr. Wer aktuell für KI bezahlt, gibt dafür durchschnittlich 20 Euro pro Monat aus, 4 Euro mehr als vor einem Jahr. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.003 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 579 Personen, die KI nutzen.
(Düsseldorf) - Durch den Iran-Krieg sind die Gaspreise deutlich gestiegen. Aufgrund des Strommarktdesigns können höhere Gaspreise schnell zu höheren Strompreisen führen, was Unternehmen und private Verbraucher*innen erheblich belastet. Eine vorübergehende Subvention von in Kraftwerken verbrauchtem Erdgas nach dem Vorbild Spaniens und Portugals in der Energiepreiskrise 2022 könnte den weiteren Anstieg der Strompreise bremsen, zeigt eine aktuelle Studie von Dr. Tom Bauermann, Dr. Thomas Theobald und Fynn Janßen vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.
(Berlin) - Der Expertenrat für Klimafragen bestätigt, dass die Bundesregierung zu wenig für den Klimaschutz tut. Angesichts der aktuellen Energiekrise wird dieses Zögern zu einem finanziellen Risiko für die Menschen. Die Klima-Allianz Deutschland, der Deutsche Caritasverband und der AWO-Bundesverband fordern von der Bundesregierung daher den Ausstieg aus der fossilen Kostenfalle.
(Bayreuth) - Die exportorientierten Unternehmen sind ein Rückgrat für Oberfrankens Wirtschaft. Trotz Krisen und schwankender Nachfrage beweisen sie Stabilität und Innovationskraft. Fast jeder sechste Arbeitsplatz in Oberfranken hängt direkt oder indirekt am Export, in der Industrie sogar jeder zweite, so die IHK für Oberfranken Bayreuth.




