Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die deutsche Pharmaindustrie warnt vor den Folgen eines andauernden Iran-Kriegs für die Arzneimittelversorgung: Durch die drohende Knappheit von Helium und anderen petrochemischen Ausgangsstoffen geraten zentrale Analyse- und Produktionsprozesse unter Druck, die quer durch die Herstellung von Tabletten, Infusionen und modernen Biologika benötigt werden.
(Berlin) - Die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Aussetzung der Löschung von Zertifikaten aus der Marktstabilitätsreserve vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der ETS 1 ist das zentrale Instrument der europäischen Klimapolitik. Der BDEW begrüßt daher den für Sommer 2026 angekündigten Reformprozess ausdrücklich und unterstützt das Ziel der Europäischen Kommission, Carbon Leakage zu verhindern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Europa zu stärken.
(Berlin) - Cyberkriminelle manipulieren Suchergebnisse, um Internetnutzerinnen und -nutzer zu täuschen. Diese Methode wird als SEO-Poisoning (Search Engine Optimization Poisoning) bezeichnet und zählt zu den wachsenden Bedrohungen im Internet. Dabei missbrauchen Angreifer Techniken der Suchmaschinenoptimierung, um schädliche oder gefälschte Webseiten möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu platzieren.
(Berlin) - Viele namhafte US-Kanzleien wurden im vergangenen Jahr Ziel von Executive Orders der US-Administration, die ihre Arbeit einschränkten und ihre Unabhängigkeit bedrohten. Einige von ihnen schlossen daraufhin „Deals“ mit der Trump-Regierung – vier Kanzleien zogen gegen die Verfügungen vor Gericht. Der Deutsche Anwaltverein (DAV) verurteilt die Schikane gegen die Anwaltskanzleien durch die US-Regierung. In einem gemeinschaftlichen Amicus-Curiae-Brief mit anderen europäischen Anwaltsorganisationen, die insgesamt mehr als eine Million Anwältinnen und Anwälte vertreten, stellt sich der DAV an die Seite der Kanzleien WilmerHale, Perkins Coie, Susman Godfrey und Jenner & Block.
(München) - Angesichts der aktuellen Entwicklung der Energiepreise lohnt es sich, bestehende Strom- und Gasverträge sorgfältig zu prüfen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin. Die Preise für Energie schwanken weiterhin stark und Verbraucherinnen und Verbraucher können durch einen Anbieterwechsel oft spürbar Geld sparen.
(Frankfurt am Main) - Heute startet das öffentliche Online-Voting für den MAX-Award 2026. Bis zum 19. April um 23:59 Uhr kann jeder seine Stimme abgeben und damit unmittelbar beeinflussen, welche Kampagnen in diesem Jahr mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet werden.
(Stuttgart) - Die wirtschaftliche Lage im baden-württembergischen Handwerk hat sich zum Jahresbeginn 2026 deutlich eingetrübt. So schlecht wurde die Geschäftslage zuletzt während der Corona-Pandemie bewertet – entsprechend hoch sind die Erwartungen des Handwerks an die aktuelle Wirtschaftspolitik.
(Bayreuth) - Trotz der aktuell schwierigen Lage vieler Unternehmen fehlen in Oberfranken aktuell knapp 20.000 Arbeits- und Fachkräfte. Bei gleichbleibenden Trends dürfte sich die Arbeitskräftelücke bis 2029 auf über 30.000 ausweiten. Ein Plus von mehr als 33 Prozent. Der Wertschöpfungsverlust der Arbeitskräftelücke wird mit 3,2 Milliarden Euro beziffert. Dies geht aus dem neuen IHK-Arbeitsmarktradar Bayern hervor.
(Berlin) - Die von der Bundesregierung diskutierte Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Deckung des öffentlichen Finanzierungsbedarfs wäre verteilungs- und wirtschaftspolitisch fatal. Sie träfe vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie Transferempfänger:innen. Selbst eine gleichzeitige Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel würde die Mehrbelastung nicht annähernd ausgleichen. Die Binnennachfrage würde weiter geschwächt, mit entsprechenden negativen wirtschaftlichen Effekten.
(Berlin) - Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) setzt sich für eine Verstetigung des von der Bundesregierung begonnenen Medizintechnik-Dialogs ein und unterstützt den Vorschlag, als „parlamentarisches Korrektiv“ einen Unterausschuss „Industrielle Gesundheitswirtschaft“ im Bundestag zu gründen.






