Verbands-Presseticker
(Berlin) - Ein fairer Milchpreis bedeutet, dass die Milchbauern ihre Kosten decken und zusätzlich Gewinne erzielen können. Darin bestand Einigkeit beim DBV-Diskussionsforum "Weichen stellen bei der Bundestagswahl" anlässlich des Deutschen Bauerntages 2009 in Stuttgart zwischen allen agrarpolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen, Peter Bleser, CDU/CSU, Waltraud Wolff, SPD, Hans-Michael Goldmann, FDP, Cornelia Behm, Bündnis90/Die Grünen, und Dr. Kerstin Tackmann, Die Linke. Um einen fairen Milchpreis zu erzielen, müssten aber auch die Molkereien ihre Strukturen verbessern, so Wolff. Zudem müsste mit hohen Produktqualitäten für höhere Preise gesorgt werden. Weitestgehend einig waren sich die Politiker auch darin, dass Deutschland eine zentrale Absatzförderung braucht. Dies gelte insbesondere für die Exportförderung aber auch für die Ankurbelung deutscher Absatzmärkte. Dies müssten alle Beteiligten der Wirtschaft schultern, die Politik könne hier nur unterstützen.
(Frankfurt am Main) - Im ersten Halbjahr 2009 stiegen die Pkw-Neuzulassungen auf dem Inlandsmarkt um 26 Prozent auf 2,06 Mio. Einheiten. Allein im Juni wurden mit 427.000 Pkw über 40 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Dies ist der höchste Juni-Wert seit der Wiedervereinigung. Diese Entwicklung ist allerdings stark auf die Wirkungen der Neuordnung der Kfz-Steuer und der Umweltprämie zurückzuführen. "Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die ja vor allem zu einem Einbruch im Export geführt hat, stärken diese Anreize die Inlandsnachfrage vor allem in Kleinwagen- und Kompaktklassesegment und stabilisieren damit in diesem Jahr die Beschäftigung", betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der VDA-Halbjahrespressekonferenz in Frankfurt.
(Berlin) - Auf Leipzig (2005) folgt Aachen: Der zum zweiten Mal in der Verbandsgeschichte verliehene "Preis des Hartmannbundes für Ausbildung an den Medizinischen Fakultäten" ist heute (2. Juli 2009) im Rahmen des Parlamentarischen Abends des Hartmannbundes an die Medizinische Fakultät der RWTH Aachen übergeben worden. Der Vorsitzende des Hartmannbundes nannte das innovative Lehrkonzept, die durchgehende praktische Orientierung und die gute Strukturierung des Praktischen Jahres als Beispiele für diese Entscheidung. "Damit investieren Sie in eine Ausbildung, die den guten und gut vorbereiteten Arzt von morgen zum Ziel hat und gestalten ein wichtiges Stück Zukunft", bescheinigte Prof. Dr. Kuno Winn der Aachener Fakultät, für die der Studiendekan Prof. Dr. Wolfgang Dott den Preis entgegennahm.
(Berlin) - Im Verkehrssektor könnte die EU-Neuregelung des Emissionshandels ab 2013 dramatische negative Konsequenzen für die europäischen CO2-Ziele haben. Nach Ansicht der Allianz pro Schiene und mehrerer Umweltverbände droht ein widersinniges Szenario: Weil die neue EU-Richtlinie die herrschenden Abgaben-Nachteile des Schienenverkehrs noch vergrößert, sind massive Verkehrsverlagerungen von der umweltfreundlichen Schiene auf Straße und Flugzeug vorprogrammiert. "Eigentlich ist der Emissionshandel ein sinnvolles Klimaschutzinstrument", sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. "Aber wenn man ihn so unausgegoren ansetzt, entwickelt er sich zum Klimakiller."
(Berlin) - Anlässlich der heutigen (2. Juli 2009) Eröffnung des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Wir erhoffen uns von der Arbeit des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit einen kräftigen Schub für den Abschluss von Zielvereinbarungen zur Barrierefreiheit. Auch wenn schon viele Fortschritte für mehr Barrierefreiheit erreicht worden sind, sind wir von einer umfassenden Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen noch weit entfernt.
(Augsburg/Hennef) - Die diesjährige Tagung des Landesverbandes Bayern der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) wird gemeinsam mit der DWA-Bundestagung am 27. und 28. Oktober 2009 in Augsburg stattfinden. Zur Tagung werden rund 500 Teilnehmer erwartet. Den politischen Festvortrag der Veranstaltung wird Dr. Markus Söder halten, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit. Weitere Plenarvorträge thematisieren die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie schwerpunktmäßig in Bayern, 50 Jahre internationalen Gewässerschutz für den Bodensee und die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen durch den Klimawandel. Das Vortragsprogramm zu den Themen "Abwasser" und "Gewässer" wird durch einem Workshop zum neuen Internetportal für Kleinkläranlagen abgerundet. Im Rahmen der Tagung finden sowohl die Mitgliederversammlung der DWA als auch die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Bayern statt. Begleitet wird die Tagung von einer Fachausstellung, zwei Fachexkursionen und einem Rahmenprogramm. So besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, in den Räumen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt die DBU-/DWA-Wanderausstellung "WasserWissen - die wunderbare Welt des Wassers" zu besuchen.
(Berlin) - Die heute (2. Juli 2009) vom Abteilungspräsident des Kriminalistischen Instituts beim Bundeskriminalamt (BKA) Carl-Ernst Brisach erläuterte Auswertung der Kriminalstatistik 2008 in Bezug auf die kindlichen Gewaltopfer wirft ein neues Licht auf die vor 14 Tagen vorgestellte Datenerhebung. Wurde dort noch ein insgesamt positives Bild der Kriminalitätsentwicklung gezeichnet, stellt sich die Situation bei den kindlichen Opfern von Gewalttaten anders dar: Im Jahr 2005 waren noch 154 Kinder unter 14 Jahren Opfer versuchter bzw. vorsätzlicher Tötung - davon 76 unter 6 Jahren. Im Jahr 2008 waren dagegen 179 Kinder unter 14 Jahren Opfer versuchter bzw. vorsätzlicher Tötungsdelikte - davon 122 unter 6-Jährige. Ganz erheblich gestiegen sind auch die Fälle von Misshandlung: Vom Jahr 2007 auf 2008 gab es einen Sprung von 3.906 (davon 1.694 unter 6-Jährige) auf 4.068 (davon 1.799 unter 6-Jährige). Dazu der Langzeitvergleich: 1998 waren es 2.411 (907 der unter 6-Jährigen).
(Bad Homburg) - Die Umweltprämie ist im ersten Halbjahr 2009 der Motor für die Zuwächse im deutschen Pkw-Markt und macht im Vergleich zum rückläufigen europäischen Markt deutlich, wie erfolgreich diese Maßnahme des Konjunkturpakets II ist. Sie wird auch ihrer Aufgabe eines verstärkten Klimaschutzes gerecht, die durchschnittlichen CO2-Emissionen bei neu zugelassenen Pkw werden deutlich gesenkt und sie erhöht nachhaltig die Sicherheit auf Deutschlands Straßen.
(Berlin) - Mit einem gemeinsam beschlossenen Leitfaden für ein verantwortungsvolles Sponsoring gibt der Deutsche Brauer-Bund den deutschen Brauern einmal mehr eine Entscheidungshilfe an die Hand. "Brauereien können mit dem einfach formulierten Dokument überprüfen, ob ein geplantes Sponsorings den ungeschriebenen Verhaltensregeln der Branche entspricht, oder es kritisch zu sehen ist. Wir wollen mit dem Leitfaden aber auch gegenüber der Öffentlichkeit ein deutliches Signal abgeben: Die deutschen Brauer engagieren sich aktiv für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Bier und zeigen dies auch durch eine ebensolche Kommunikation - für ihr Bier und ihr Unternehmen" fasst der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, den Inhalt und das Ansinnen der deutschen Brauer zusammen. So ginge der Leitfaden konkret auf die Themenbereiche: Einhaltung des Mindestalters, Veranstaltungen, Gefährliche Aktivitäten und Leistungsfähigkeit ein und definiere Verpflichtungen. Dementsprechend dürften die deutschen Brauer Sponsoring nur so betreiben, dass dadurch weder der Alkoholmissbrauch und der schädliche Konsum ihrer Erzeugnisse gefördert werde, noch die direkte Ansprache von Kindern und Jugendlichen, die das gesetzliche Mindestalter für den Konsum von Bier und Biermischgetränken noch nicht erreicht haben, erfolge. Bei der Gestaltung und Durchführung von Sponsoringmaßnahmen würden die formulierten Richtlinien den Rahmen für das Handeln der Verantwortlichen, deren Mitarbeiter und deren Partner setzen. Der Deutsche Brauer-Bund schließe damit eine letzte Lücke der gelebten, aber noch nicht vollständig dokumentierten Verhaltenskodizes der Branche.
(Berlin) - Der beste Nachwuchs der deutschen Agrarwirtschaft ist auf dem Deutschen Bauerntag in Stuttgart am 2. Juli 2009 geehrt worden. Die Sieger des diesjährigen Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend in den Sparten Land-, Haus-, Forst- und Tierwirtschaft sowie Weinbau wurden vom 25. bis 28. Mai 2009 im niedersächsischen Nienburg sowie im sächsischen Meißen ermittelt. Von den anfangs 11.000 Teilnehmern hatten sich über die Kreis- und Landesentscheide 100 Auszubildende für diese Endrunde qualifiziert. Die besten 30 erhielten von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, der Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), Brigitte Scherb, sowie den beiden Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Landjugend, Anne Hartmann und Gunther Hiestand, feierlich die Urkunden überreicht.







