Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Verkehrsausschuss des Bundestages will am heutigen Mittwoch (6. Mai 2009) in einer öffentlichen Anhörung durch geladene Experten Erkenntnisse zu Risiken und Chancen einer festen Fehmarnbeltquerung gewinnen. Malte Siegert, Fachreferent Fehmarnbeltquerung des NABU Bundesverbandes, ist als Sachverständiger geladen.
(Düsseldorf) - Auf der heutigen (6. Mai 2009) VDI-Vorstandsversammlung in Düsseldorf wurde Prof. Dr.-Ing. habil. Bruno O. Braun einstimmig in seinem Amt als VDI-Präsident bestätigt. Damit bleibt der 66-jährige habilitierte Maschinenbauingenieur aus Bietigheim (Württemberg) bis zum 31. Dezember 2012 im höchsten VDI-Amt. "Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen und blicke optimistisch in die nächsten drei Jahre meiner Amtszeit", erklärte Braun im Rahmen des Deutschen Ingenieurtags 2009 in Düsseldorf. "Gerade jetzt in Zeiten des Abschwungs gilt es mehr denn je, den Technologiestandort Deutschland zu stärken. Wir müssen die aktuelle Krise als Chance begreifen."
(Berlin) - In Kooperation mit dem Deutschen ReiseVerband (DRV) bietet Amadeus Germany ab diesem Jahr Multiplikatoren im Reisebüro, Trainern von Reisebüro-Ketten und Amadeus Fachexperten die Möglichkeit, ihr Wissen und Können mit einem Zertifikat zu belegen. Als "Amadeus Certified Trainer" zeigen sie Kunden und Arbeitgebern auf einen Blick ihre geprüfte fachliche Eignung.
(Berlin) - Zum Kabinettsbeschluss erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Wir erkennen an, dass die Bundesregierung mit der Rentenschutzklausel Rentenkürzungen verhindern will. Das ist notwendig, weil die 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in den letzten fünf Jahren Kaufkraftverluste von zehn Prozent verkraften mussten. Die Rentenschutzklausel, die das Kabinett heute (6. Mai 2009) verabschiedet hat, hat aber einen entscheidenden Haken: Die Rentenkürzungen werden nur ausgesetzt und sollen später nachgeholt werden, wenn die Renten wieder steigen. Das ist enttäuschend für die Rentnerinnen und Rentner.
(Berlin) - Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), mit Steinmeier- und Merkel-Masken verkleidet, haben aus Protest gegen das "Gesetz zur Abscheidung, Transport und Lagerung von CO2" (CCS-Gesetz) vor dem Reichstag eine Kohlehandlung eröffnet. "CCS-Gesetz ist Feigenblatt für Energiekonzerne", "Wir lassen uns nicht verkohlen!", "Schiffe versenken statt CO2" und "Kohle-Dealer stoppen!" stand auf mitgebrachten Transparenten. Die BUND-Aktivisten boten Briketts feil, die sie mit grünen Schleifen dekoriert hatten und mit grüner Farbe anstrichen.
(Berlin) - "Die Europäische Union ist auf dem besten Weg, das Subsidiaritätsprinzip auszuhebeln." Dies sagte der Vorsitzende der BSI Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft und Präsident von Haus & Grund Deutschland, Rolf Kornemann, anlässlich der heutigen (6. Mai 2009) Beratungen des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zur Novellierung der EU-Gebäuderichtlinie. Die BSI forderte die Bundesregierung auf, diese Entwicklung in Brüssel zu stoppen. Investitionen in Neubauten und in den Bestand würden sonst zunehmend unwirtschaftlich.
(München) - Der unter der Schirmherrschaft des VIR diesmal in Ägypten veranstaltete ambitionierte eTravel-Kongress "Destination meets Online" konnte auch 2009 wieder Online-Branche und Destination an einem Tisch versammeln. Was die mehr als 300 eTouristiker, Investoren, Internet-Unternehmer, Hoteliers und sonstigen Fachbesucher - darunter allein rund 200 aus dem Gastland Ägypten - sich vom 23. bis 26. April in Hurghada am Roten Meer an Impulsen für ihr touristisches Tagesgeschäft erwartet hatten, wurde mehr als erfüllt.
(Berlin) - Die Tarifverhandlungen für die rund 700 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sind ohne Ergebnis beendet. Wir beraten jetzt über die Anrufung der Schlichtung, sagt der Verhandlungsführer der IG BAU, Klaus Wiesehügel. Schlichter ist Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement. Die Arbeitgeber haben auch in der dritten Verhandlung kein Angebot vorgelegt.
(Hamburg) - Mit großer Enttäuschung und Sorge reagierte der Deutsche Journalisten-Verband Hamburg (DJV) auf die Entscheidung des dpa- Aufsichtsrates, die Redaktionen der Nachrichtenagentur von Hamburg nach Berlin zu verlegen. "Die Verknüpfung von Strukturentscheidungen mit einer Standortfrage ist in der Sache nicht zwingend. Die betroffenen Redakteure haben bis heute nicht verstanden, warum die dpa nur in Berlin zukunftsfähig sein soll. An einer überzeugenden journalistischen Begründung fehlt es, sagte die DJV- Landesvorsitzende Marina Friedt in einer ersten Stellungnahme.
(Berlin) - Das Bundesverfassungsgericht läßt nach seiner gestrigen (5. Mai 2009) Entscheidung einen Doppelnamen bei Eheleuten zu - aber auch nicht mehr. In dem zu entscheidenden Fall hatte der Ehemann bereits einen Doppelnamen. Die Ehefrau wollte diesen zusammen mit ihrem Ursprungsnamen in einer "Dreierkette" als Ehenamen führen.







