Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Hinter dem Steuer hört der Faschingsspaß auf: Maskiert dürfen Autofahrer nur dann unterwegs sein, wenn Sicht, Bewegungsfreiheit und Gehör nicht beeinträchtigt werden. Eine Pappnase ist mit der Straßenverkehrsordnung meist noch vereinbar, Augenklappe oder Vollmaske sind jedoch tabu, da sie die Wahrnehmung trüben. Wer diese Regeln missachtet, der begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss zehn Euro Bußgeld berappen. Kommt es zu einem Unfall, droht wegen grober Fahrlässigkeit zudem der Verlust des Kaskoschutzes.
(Berlin) - Die derzeit äußerst schwierige wirtschaftliche Situation der Ferkelerzeuger und Schweinemäster verlangt gezielte Maßnahmen zur Überwindung der Marktkrise. Hierzu gehören unter anderem eine Entlastung bei den Futterkosten und verbesserte Exportmöglichkeiten bei Schweinefleisch, um höhere Erzeugerpreise zu erreichen. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung zur Überwindung der derzeitigen Marktkrise und über die Zukunft des Schweinefleischmarktes und der Fleischwirtschaft des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und Schlachtunternehmen hervor.
(Essen) - In den Karnevalswochen gibt es keine höheren Krankenstände als in anderen Wochen im Februar oder März. Das belegen aktuelle Analysen des BKK Bundesverbandes. Im Gegenteil fielen in den Karnevalswochen 2006 (23. Februar bis 1. März) und 2007 (15. bis 21. Februar) sogar weniger Krankmeldungen an als in den Vergleichswochen vorher und nachher. Datenbasis sind die gesundheitlichen Befunde von BKK Versicherten. Im Jahr 2006 waren das 6,6 Millionen Menschen bzw. jeder vierte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland. Die Analyse bildet damit ein repräsentatives Bild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt.
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für das Jahr 2007 eine Auswertung der Waldschäden in Deutschland vorgenommen. Da die offiziellen Waldzustandsberichte der Bundesregierung künftig nur noch alle vier Jahre erstellt werden, wertete der Umweltverband die Einzel-Daten der Länder von 2007 selbst aus. Bis vor kurzem war noch unklar, ob und wann sich Agrar- und Forstminister Horst Seehofer zu den Waldschadens-Erhebungen des vergangenen Jahres äußern wird. Gestern nun hat das Landwirtschaftsministerium den offiziellen Waldzustandsbericht für 2007 im Internet publiziert.
(Berlin/Eschborn) - In Deutschland werden etwa drei Millionen Patienten wegen chronischer Lungenerkrankungen mit Arzneimitteln behandelt, so das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). In den ersten drei Quartalen 2007 wurden mehr als 2,6 Millionen Menschen Medikamente zur Inhalation gegen chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) verordnet. Ausgewertet wurden die Rezeptdaten der 70 Millionen gesetzlich Versicherten. In der VITA-Studie (Verbesserung der Inhalationstechnik von Menschen mit Asthma und COPD in Apotheken) wurde untersucht, wie sich eine einmalige Beratung des Apothekers auf die Anwendung inhalativer Arzneimittel auswirkt. Apotheker Prof. Dr. Martin Schulz, pharmazeutischer Geschäftsführer des DAPI: Die aktuelle VITA-Studie beweist: Jeder Asthmatiker profitiert von einer Beratung in der Apotheke, unabhängig vom verwendeten Asthmamedikament.
(Bonn/Siegburg) - Köln ist Deutschlands Karnevalshochburg Nummer 1. Was viele Jecken vermutet haben, bestätigt jetzt eine aktuelle Online-Umfrage des Städteportals meinestadt.de und des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Mit 45,7 Prozent wählten über 4000 Nutzer von meinestadt.de Köln auf den 1. Platz der karnevalistischen Hitliste. Erst mit großem Abstand folgen Mainz (17,2 Prozent), Düsseldorf (12,7 Prozent) und Bonn (7,5 Prozent) auf der Liste der beliebtesten deutschen Karnevalsstädte. Überraschend: Auf Platz 5 liegt Berlin. Auch hier setzen sich die Narren offensichtlich immer mehr durch, sagt Reinhard Meyer, Präsident des DTV.
(Leipzig) - Wasser ist das Blut der Erde (Martin Andersen Nexö), und davon darf kein Tropfen unnütz vergeudet werden.
(Berlin) - Mit einem Frühstück für Bundestagsabgeordnete startete der Bundesverband WärmePumpe (BWP) e.V. am 23. Januar in das Jahr 2008. In Berlin stellte der Verband das Nachschlagewerk Nachhaltigkeit im Wärmemarkt Wärmepumpe vor und diskutierte mit Vertretern aus dem Umwelt- und Wirtschaftsausschuss über das Potenzial der Wärmepumpentechnologie.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Prozessberichterstattung begrüßt. Sie stellt aus Sicht des DJV einen akzeptablen Kompromiss zwischen der Berichterstattungsfreiheit der Journalistinnen und Journalisten und dem Persönlichkeitsschutz von Angeklagten, Zeugen und Richtern dar. Das Bundesverfassungsgericht hatte über eine Verfassungsbeschwerde des ZDF zum Ausschluss von Foto- und Kamerateams aus dem Gerichtssaal vor und nach Verhandlungsbeginn zu urteilen. Der Prozess findet seit März 2007 vor dem Landgericht Münster gegen 18 Bundeswehrausbilder statt, die ihre Untergebenen in einer Kaserne im westfälischen Coesfeld misshandelt haben sollen. Die Richter entschieden, dass bei gewichtigem öffentlichen Informationsinteresse eine Fernsehberichterstattung im Gericht grundsätzlich zulässig sei (Az. 1 BvR 620/07). Das Landgericht Münster hatte im März letzten Jahres jegliche Berichterstattung untersagen wollen. Dagegen hatte das ZDF eine Eilanordnung des Bundesverfassungsgerichts erwirkt.
(Stuttgart) - Die Hightech-Industrie hat den Dialog mit dem neuen IT-Beauftragten der Bundesregierung aufgenommen: Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus trifft heute (30. Januar 2008) das Präsidium des Bundesverbandes BITKOM. Es ist ein wichtiger Schritt nach vorn, dass Deutschland nun einen Koordinator für die IT-Strategien hat, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer in Stuttgart. IT und Telekommunikation sind ein Motor des Fortschritts nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der öffentlichen Verwaltung.



