Verbands-Presseticker
(Berlin) - Wir sind für die Einbeziehung der Immobilie in die private Altersvorsorge. Die Riester-Förderung darf aber nicht eine verkappte Neuauflage der Eigenheimzulage werden. Bei einer derartigen `Rolle rückwärts´ machen wir nicht mit, erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips. Stattdessen ist es für uns unverzichtbar, dass auch vermietetes Wohneigentum in die Riester-Vorsorge aufgenommen wird. Eine Differenzierung zwischen selbst genutztem und vermietetem Wohneigentum macht keinen Sinn und ist falsch.
(Frankfurt am Main) - Zurzeit steigt der Preis für das Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent an den weltweiten Handelsplätzen in Schwindel erregende Höhen. Dabei ist ein Ende des Anstiegs noch nicht in Sicht. Vielmehr muss durch den anhaltenden Nachfrageüberhang mit einer Fortsetzung des Preistrends gerechnet werden. In Rotterdam schloss der Markt gestern (25. Oktober 2007) mit einem Preis von 87,38 US-Dollar pro Barrel. Anfang des Jahres lag dieser noch bei 60,59 US-Dollar. Das ist ein Anstieg um über 44 Prozent.
(Hannover) - Detlef Bühmann ist zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) gewählt worden. Die Mitgliederversammlung in Hannover wählte den 53-Jährigen am 27. Oktober 2007 in Hannover zum Nachfolger von Gerd Glenewinkel, der aus Altersgründen nicht mehr für das Amt kandidierte.
(Köln) - Der aktuelle Aufschwung ist beschäftigungswirksamer als der New-Economy-Boom zur Jahrtausendwende. Obwohl das Bruttoinlandsprodukt derzeit nicht ganz so rasch wächst wie damals, sind in den vergangenen 24 Monaten rund eine Million Arbeitsplätze entstanden - genauso viele wie seinerzeit. Anders ausgedrückt: Jedes Prozent Wirtschaftswachstum lässt mittlerweile die Zahl der Jobs um 0,62 Prozent steigen. Früher betrug das Plus lediglich 0,56 Prozent. Dadurch fällt der Beschäftigungszuwachs je Wachstumsprozent immerhin noch einmal um 30.000 Erwerbstätige höher aus als vor sieben Jahren.
(Düsseldorf) - Mit einem Warnschreiben richtet sich der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) an die Schul- und Gesundheitsbehörden im ganzen Land.
(Leipzig) - Viele Verbraucher haben sich an die Verbraucherzentrale Sachsen gewandt, weil sie sich im allgemeinen Wirrwarr der Tarife, Rückerstattung von Fahrgeld, Gutscheine und Entschädigungen einfach nicht mehr zurechtfinden. Nach dem gerichtlichen Verbot des Streiks im Fernverkehr sind nunmehr die S-Bahn- und Nahverkehrszüge betroffen. Hier gelten weder die Kundencharta der Deutschen Bahn noch die darauf basierenden Allgemeinen Beförderungsbedingungen im Fernverkehr. Somit gibt es auch keine Regelung der Rückerstattung von 20 Prozent des Fahrpreises in Form von Gutscheinen bei einer Verspätung von über 60 Minuten im Fernverkehr und anderen Ansprüchen, die die Bahn nach Auffassung der Verbraucherzentrale Sachsen bei Streik zu Unrecht ablehnt.
(Stuttgart/Hamburg) - Zur Diskussion über den Beschluss des SPD-Parteitages, auf Autobahnen ein generelles Tempolimit von 130 km/h einzuführen, erklärte der Vorsitzende des ACE Auto Club Europa, Wolfgang Rose, am Sonntag (28. Oktober 2007) in Hamburg: "Im Ziel, den Verkehr zu entschleunigen, sind wir uns einig. Statt eines generellen Tempolimits stellen wir uns allerdings wirksamere Methoden vor, um für mehr Verkehrssicherheit und Klimaschutz zu sorgen."
(Düsseldorf) - Zum sechsten Mal in Folge vergeben Europas Multimedia Verbände das European Seal Of E-Excellence auf der nächstjährigen CeBIT (4.-9. März 2008) in Hannover. Mit dem Siegel werden Unternehmen für außergewöhnliche Anwendungen, Technologien und Dienstleistungen ausgezeichnet. Bis zum 21. Dezember 2007 haben auch deutsche Unternehmen Zeit, sich unter www.seal-of-excellence.org zu bewerben.
(Heidelberg) - Krebskranke brauchen eine individuell zugeschnittene Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, sagte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, heute (26. Oktober 2007) anlässlich des Ersten Spatenstichs für den Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. Die Struktur des NCT ist beispielgebend: Das Centrum verfügt über eine zentrale Anlaufstelle für Krebs-Patienten. Von dort aus wird die interdisziplinäre Versorgung der krebskranken Menschen gesteuert. Außerdem verfolgt das NCT das Ziel, neue Erkenntnisse und viel versprechende Ansätze aus der Grundlagenforschung rasch in der klinischen Praxis umzusetzen.
(Berlin) - Die Zeitschriftenverleger sind zutiefst besorgt über eine Entschließung des Europaparlaments, die eine Mehrheit der Parlamentarier unter Verwerfung verschiedener Gegenanträge heute (24. Oktober 2007) Mittag in Straßburg verabschiedet hat. Das Parlament hält Gesundheitswarnungen auf Zigarettenschachteln für ein nützliches Beispiel und schlägt vor, dass mindestens 20 Prozent der Werbeflächen für Neufahrzeuge in der Werbung für Informationen über den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß genutzt werden sollte.





