Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die gestrige (27. September 2007) Entscheidung des 7. Senats des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig zur Reduzierung der Feinstaubbelastungen in deutschen Städten kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Handelsverband BAG, Rolf Pangels: "Jeder Bürger hat nunmehr ein einklagbares Recht auf saubere Luft in den Städten. Die Entscheidung ist grundsätzlich zu akzeptieren, da die Attraktivität von Städten auch von deren Lebens- und Umweltbedingungen abhängt.
(Berlin/Düsseldorf) - Medizintechnologien und Versorgungsforschung lautet der Titel der 1. Wittener Versorgungsgespräche am 6. November 2007 in Düsseldorf, die der BVMed in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Universität Witten/Herdecke durchführt. Die Veranstaltung richtet sich primär an die Mitgliedsunternehmen des BVMed. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de (Veranstaltungen).
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat transparente Verfahren gefordert, die die Qualität von Schulbüchern sicherstellen. Hier seien die Kultusministerien und die Schulbuchverlage gefordert. Trotz sehr aufwändiger Zulassungsverfahren haben offenbar viele Schulbücher gravierende didaktische und fachliche Mängel.
(Berlin) - Den weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit und die Zunahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung bewertet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) als erfreulich, aber noch nicht beruhigend. DGB-Vorstands-mitglied Annelie Buntenbach sagte am Donnerstag (27. September 2007) in Berlin, die erfreulichen Arbeitsmarktzahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Risse am Arbeitsmarkt immer tiefer werden. Es sei Besorgnis erregend, wie die Spaltung von Arbeitnehmern und Arbeitslosen ´erster und zweiter Klasse´ zunimmt.
(Bonn) - In immer stärkerem Maße fordern Verbraucher und Organisationen auch bei Anbau und Ernte von Obst und Gemüse die Einhaltung sozialer Mindeststandards. Der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV), die Interessenvertretung von Unternehmen aus allen Handelsbereichen des Obst- und Gemüsesektors in Deutschland, unterstützt derartige Mindeststandards.
(Berlin) - Brustkrebs ist heilbar, wenn er früh erkannt wird. Das nunmehr in Deutschland fast flächendeckend eingeführte Mammographie-Screening kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Sterblichkeit an Brustkrebs zu senken. Gemeinsam mit der Kooperationsgemeinschaft Mammographie-Screening, den gesetzlichen Krankenkassen, den Vertragsärzten und dem Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, diese Untersuchung zu nutzen, denn: Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening ist derzeit die beste Methode, um bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren frühzeitig bösartige Veränderungen der Brust festzustellen, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. Viele Screening-Einrichtungen in Deutschland bieten Frauen im Brustkrebsmonat Oktober 2007 die Möglichkeit, sich ausführlich über Nutzen und Risiken der Untersuchung zu informieren.
(Mainz) - Das aktuelle Erntejahr hat uns durch einige Wetterkapriolen immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Die viel zu lange anhaltende Trockenheit im Frühjahr führte bei Getreide zu Ertragseinbußen von durchschnittlich 10 bis 20 Prozent, je nach Region. Die sich daran anschließende Regenperiode erschwerte in vielen Bereichen die Ernte. Darüber hinaus führte der milde Winter dazu, dass Getreideblattläuse und Feldmäuse den Winter unbeschadet überstanden haben und sich rasend ausbreiteten. Wir haben es daher sehr begrüßt, dass durch die Forderungen des Berufsstandes nun das Schadnagerbekämpfungsmittel Ratron für die breitflächige Bekämpfung der Feldmäuse zugelassen wurde. Anderenfalls wäre wohl bereits heute mit Schäden im kommenden Erntejahr aufgrund der vielen Feldmäuse zu rechnen.
(Berlin) - Über 2,7 Mrd. Menschen leben in den so genannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China). Dies entspricht über 40 Prozent der Weltbevölkerung und einem großen Wirtschafts- und Kaufkraftpotenzial. Die deutschen Ausfuhren in diese Staatengruppe sind indes im letzten Jahr um 31 Prozent - von 48 auf 63 Mrd. Euro gestiegen. DIHK und AHKs rechnen damit, dass bereits 2008 in die BRIC-Staaten insgesamt mehr exportiert wird als in die USA. Der Aufwärtstrend wird sich angesichts des hohen Modernisierungsbedarfes in diesen Staaten mittelfristig fortsetzen. Deutsche Investitionsgüter werden auch weiterhin in Schwellenländern besonders nachgefragt. Dabei profitiert die deutsche Wirtschaft von der Offenheit des Marktes. Ihre Erfolge im Exportgeschäft sichern hierzulande Beschäftigung: Allein der Export deutscher Waren in die BRIC-Staaten steht für rund eine halbe Million Arbeitsplätze in Deutschland.
(Berlin) - Neue Statistik: Größtes Wohnheimplatz-Angebot in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Wie aus einer neuen Statistik des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervorgeht, sind derzeit rund 6.500 Wohnheimplätze für Studierende im Bau, die meisten davon in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Für den Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland ist das angesichts der prognostizierten stark steigenden Studierenden-Zahlen der kommenden Jahre zu wenig. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat sagte in Berlin: Die 6.500 neuen Wohnheimplätze werden nicht ausreichen, um den Bedarf an preisgünstigen Wohnraum für die Studierenden zu decken; notwendig wären 20.000 zusätzliche Plätze. Bund und Länder würden beim Hochschulpakt mit 90.000 zusätzlichen Studienplätzen rechnen, erklärte Dobischat, aber was nützen zusätzliche Studienplätze, wenn den Studierenden das Dach über dem Kopf fehlt?
(München) - Die neu gegründete ADAC Autoversicherung AG geht zum 1. Oktober mit zwei Tarifen (Kompakt und Komfort) sowie einem eigenen ADAC-Schaden-service an den Start. Wir wollen den Markt mit leistungsstarken und preiswerten Kfz-Policen in Bewegung bringen und bei der Abwicklung von Schäden Vorbild für die gesamte Branche sein, betonen ADAC-Präsident Peter Meyer und Eduard Thometzek, Vorsitzender des Vorstandes der Zurich Gruppe Deutschland. Die Zurich Gruppe Deutschland hält an der neuen ADAC Autoversicherung AG 51 Prozent der Anteile, die ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG 49 Prozent. Firmensitz ist München.





