Verbands-Presseticker
(Berlin) - Das legendäre Sammeln von Kupfermünzen für Brautschuhe ist weitgehend aus der Mode gekommen. Dennoch horten viele Menschen Kleingeld in irgendwelchen Schachteln oder Dosen. Irgendwann ist die Dose voll.
(Berlin) - Mit einer neuen gesetzlichen Bestimmung (§ 138a AO) will sich der Fiskus unentgeltliche Zuarbeit verschaffen. Unter Androhung von Bußgeldern bis zu fünf Millionen Euro sollen steuerliche Berater verpflichtet werden, von ihnen erdachte Steuergestaltungen dem Fiskus zu melden. Dabei müssen auch die dahinterstehenden Überlegungen dargelegt werden. Selbst zur Angabe der betroffenen Rechtsvorschriften sollen die sogenannten Vermarkter verpflichtet werden. Steuerberater u.a. sollen damit gezwungen werden, auf eigene Kosten und unter dem Damoklesschwert des drohenden Bußgeldes den Finanzbehörden das zu liefern, worüber diese eigentlich auf Grund eigener Sachkenntnis verfügen müssten.
(Berlin) - Den aktuellen Wirtschaftsdaten des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) zufolge sind auch 2006 wieder die Ausgaben für Zahn- und Mundpflegeartikel deutlich angestiegen: Betrug der Jahresumsatz in dieser Sparte 2005 noch 1.188 Milliarden Euro (2004: 1.134 Mrd.), konnte für 2006 ein Marktumsatz von 1.213 Milliarden Euro notiert werden, das ist in einem Jahr ein Plus von 43 Millionen Euro. Pro Kopf vom Säugling bis zum Greis gibt der deutsche Bundesbürger nunmehr 15 Euro für die Mundpflege aus, 2004 waren es noch rund 14 Euro.
(Berlin) - Heimliche Überwachungsmaßnahmen müssen in einem Rechtsstaat die Ausnahme bilden und bedürfen einer besonderen Legitimation. Dies bekräftigt der Deutsche Anwaltverein (DAV) in einer soeben veröffentlichten Stellungnahme zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung.
(Berlin) - Der Immobilienverband IVD sieht die Bundesregierung in der Bringschuld, die im Koalitionsvertrag vorgesehene Förderung der Immobilie für die Altersvorsorge umzusetzen. Es gab damals die klare Aussage, dass die Streichung der Eigenheimzulage sowie der degressiven Abschreibung für den Neubau von Mietwohnungen durch eine Förderung der Immobilie für die Altersvorsorge kompensiert werden soll aber dieses Versprechen ist bis heute nicht eingelöst, so Jens-Ulrich Kießling, Präsident des IVD.
(Düsseldorf) - Schon heute werden 85 Prozent aller Erblindungen von nur drei Augenkrankheiten verursacht. Es sind Augenkrankheiten, die zumeist Anfang der zweiten Lebenshälfte beginnen, unbemerkt fortschreiten und im Rentenalter das Augenlicht kosten. Je mehr unsere Lebenserwartung steigt, desto wahrscheinlicher wird der Verlust des Sehvermögens. Infolge der demografischen Entwicklung ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Neuerblindungen noch im ersten Viertel dieses Jahrhunderts um 60 Prozent zunimmt.
(Berlin) - Die neue Fahrradakademie" unterstützt die Kommunen künftig fachlich mit einem umfangreichen Fortbildungsangebot bei der Radverkehrsplanung. Zudem werden Städte, Gemeinden und Landkreise mit dem Ziel eines effektiven Erfahrungsaustauschs vernetzt. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) startet dieses Projekt mit Förderung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages.
(Bonn) - Unternehmen der Postdienstleistungsbranche haben einen neuen Arbeitgeberverband gegründet. Aktuell hat der Arbeitgeberverband Postdienste (AGV) 20 Mitglieder. Mittelständische Unternehmen sind darin genauso vertreten wie der Marktführer der Branche Postdienste, die Deutsche Post AG. Die Mitglieder des Verbandes beschäftigen ca. 200.000 Mitarbeiter. "BvDP"
(Düsseldorf) - Bei elektrischen und elektronischen Geräten hat die Wiederverwendung von Bauteilen oder Baugruppen Vorrang vor der stofflichen Verwertung. Die Richtlinie VDI 2343 Blatt 3 der VDI-Koordinierungsstelle Umwelttechnik (VDI-KUT) gibt Hinweise, die Demontage solcher Komponenten so zu planen, dass ein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wird und die Umwelt vor dem Freisetzen schädlicher Stoffe geschützt ist.
(Bonn) - Die offenbar im Eilverfahren wegen eines Befalls mit dem H5N1-Virus durchgeführte Keulung von 160.000 Tieren in einem Entenmastbetrieb bestärkt die Kritik des Deutschen Tierschutzbundes an der derzeitigen Seuchenpolitik und der industriell geprägten Tierhaltung. Es muss endlich eine Seuchenpräventionspolitik gefahren werden, die mit Tier- und Menschenschutz vereinbar ist, fordert Europas größte Tier- und Naturschutzorganisation. Dazu gehört zwingend, stärker auf kleinbäuerliche Strukturen zu setzen, um Tierkadaverberge in bisher ungeahntem Ausmaß zukünftig zu verhindern. Denn industriell geprägte Massentierhaltungen - wie hier in Erlangen - bedeutet immer auch eine hohe Zahl an Tieropfern.








