Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der 5. Weltkongresses der Bildungsinternationalen (BI) in Berlin bekräftigte die Notwendigkeit einer besseren Bildung für alle Menschen in der Welt und die Stärkung des Pädagogenberufes. Deshalb forderte der Kongress mehr öffentliche Verantwortung für Bildung. Dafür wollen die Gewerkschaften weltweit eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.
(Berlin) - Der von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer vorgelegte Entwurf für das neue Gentechnikgesetz sei eine massive Verschlechterung gegenüber dem geltenden Recht, kritisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute (26. Juli 2007). Wenn der Entwurf ohne Änderungen durchkomme, könne dies das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft bedeuten. Der Bundestag dürfe dem Gesetzentwurf deshalb auf keinen Fall zustimmen, forderte der Umweltverband. Das Nebeneinander einer Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik müsse so gestaltet werden, dass konventionelle und ökologische Produkte dauerhaft nicht verunreinigt würden. Die vorgeschriebenen Abstände zu gentechnikfreien Feldern seien völlig unzureichend.
(Frankfurt am Main) - Die internationale Fachhandelskooperation ElectronicPartner baut die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem IFA-Veranstalter, der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), sowie der Messe Berlin aus. ElectronicPartner war im Jahr 2005 einer der ersten Befürworter der jährlichen IFA und ist seit Jahrzehnten mit entsprechendem Engagement auf der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics vertreten.
(Gießen) - Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat den Jahresbericht 2006 über die Ergebnisse bei Kontrollen der Lebensmittelbetriebe vorgestellt. Tendenz: Es hat sich in den letzten Jahren weder bei der Kontrollfrequenz noch bei den Beanstandungsquoten etwas getan. Nach wie vor wird jeder vierte Betrieb beanstandet, nach wie vor werden zu viele Qualitätsmängel bei den Produkten nachgewiesen.
(Berlin) - Im Jahr 2006 betrugen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel 25,9 Mrd. Euro und sind mit 2,0 Prozent (= 516 Mio Euro) weit weniger stark gestiegen als im Vorjahr. Die moderaten Umsatzsteigerungen bei den Arzneimittelausgaben im Jahr 2006 müssen vor dem Hintergrund interpretiert werden, dass eine älter-werdende Gesellschaft zwangsläufig einen Mehrverbrauch von Medikamenten nach sich zieht. Das ist eine Erkenntnis des gerade bei Urban & Vogel erschienenen Arzneimittel-Atlas 2007.
(München) - ifo Geschäftsklima etwas abgeschwächt Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft hat sich im Juli leicht verschlechtert. Die befragten Unternehmen beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage ebenso positiv wie im Vormonat, ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr sehen sie jedoch nicht mehr ganz so günstig. Diese Ergebnisse sprechen für eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs im zweiten Halbjahr.
(Berlin) Obwohl einige Konjunkturdaten für das zweite Quartal etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, ist der Aufschwung in Deutschland robust und wird sich auch im zweiten Halbjahr 2007 fortsetzen, erklärte Prof. Dr. Manfred Weber, Geschäftsführender Vorstand des Bankenverbandes, anlässlich der Vorstellung des Konjunkturberichts für den Monat Juli. Neben der unverändert dynamischen Auftragsentwicklung und der weiterhin boomenden Weltwirtschaft ist es vor allem die deutliche Besserung am deutschen Arbeitsmarkt, die die positiven Konjunkturperspektiven für die kommenden Monate stützt, so Weber weiter.
(München) Hermann Benker, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), hat die Erhöhung der Einstellungszahlen bei der Bayerischen Polizei in diesem Jahr von ursprünglich nur 300 auf nunmehr 640 Ausbildungsstellen als ersten Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. Damit hat Innenminister Dr. Beckstein die Forderung der Gewerkschaft aufgegriffen, einer personellen Schieflage entgegenzuwirken.
(München) - Der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat den Unternehmen Siemens und Continental vorgeworfen, die Belange der Beschäftigten beim Verkauf der Autozulieferersparte nicht ausreichend berücksichtigt zu haben.
(München) - Familienunternehmen sind der Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft, sie sind erfolgreich und innovativ. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, suchen Familienunternehmen hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte und beschreiten dabei einen neuartigen Weg: sie kreieren eine eigene Recruiting-Messe.



